Wenn ich an die täglichen Fluten an Nachrichten denke, wundert es mich nicht, dass sich immer mehr Menschen verlässliche Orientierung wünschen. Genau das versucht ChatEurope zu bieten: Ein digitaler Anlaufpunkt nur für Fragen rund um Europa, ganz ohne das übliche Durcheinander des offenen Internets. Der KI-Chatbot darauf antwortet nuanciert in jeder EU-Sprache – gestützt einzig und allein auf geprüfte Beiträge angesehener Medienpartner. Die meistgesuchten Themen? Überraschend deutlich: Geopolitik, Verteidigung und, fast in ähnlichem Maß, wirtschaftliche Fragen (Nord Stream? Inflation? Trumps Handelsstreit?). Die digitalen Schlachten um EU-Regularien, Shein-Skandale und der Kampf gegen dubiose Onlinehändler waren für etliche offenbar genauso relevant wie die ewigen Wahlzyklen – zuletzt in Rumänien, aber auch der grassierende Rechtsruck in Europa kam immer wieder aufs Tapet. Was mir auffällt: Die Menschen wollen vor allem wissen, was wirklich stimmt, um Gerüchte von Fakten zu trennen. Und sie suchen Zusammenfassungen – das ist vielleicht das ehrlichste Eingeständnis, dass kaum jemand noch die Zeit und Nerven hat, alles selbst zu prüfen. Die Ranglisten, die ChatEurope vierteljährlich herausgibt, sind da fast wie ein Fieberthermometer für das, was gerade in Europa wichtig erscheint. Natürlich bleiben Privatsphäre und Datenschutz gewahrt, keine Frage wird einzeln nach außen getragen. Nicht zu vergessen: ChatEurope ist ein gefördertes Projekt der EU-Kommission, das trotz Finanzspritzen auf redaktionelle Eigenständigkeit setzt. Und hinter all dem stehen nicht nur große Namen wie DW, dpa oder El Pais, sondern auch weniger bekannte, aber engagierte Recherchemeister aus ganz Europa.
ChatEurope wird zunehmend zum Knotenpunkt für europäische Bürger, die faktenbasierte und kompakte Informationen zu komplexen Themen suchen. Laut aktuellen Medienberichten bleibt die Plattform besonders in geopolitisch unsicheren Zeiten gefragt, wobei der anhaltende Krieg in der Ukraine, Handelsspannungen mit den USA durch Trumps Politik sowie die Angst vor einem Rechtsruck in Europa dominieren. Neue Debatten über die digitale Souveränität der EU und der wachsende Bedarf an Desinformation-Bekämpfung spiegeln sich ebenso in den Nutzeranfragen wider; laut FAZ und taz werden transparente Nachrichtenangebote wie ChatEurope als wichtiger denn je eingeschätzt, nicht zuletzt wegen der bevorstehenden Europawahlen und steigender sozialer Unsicherheiten (Quelle: www.faz.net, www.taz.de, www.deutschland.de).