Das sogenannte Weimarer Dreieck hat zum Jahrestag des russischen Angriffs erneut geschlossen Unterstützung für die Ukraine appelliert und Maßnahmen wie eingefrorene russische Gelder, einen möglichen EU-Beitritt der Ukraine sowie ein Sondertribunal für Kriegsverbrechen gefordert. Die Minister betonen, dass nur eine starke Ukraine einen tragfähigen Frieden erzielen könne, und unterstreichen, dass Europa nach vier Jahren Krieg robuster und entschlossener auftritt. Experten und Politiker aus ganz Europa reagieren auf den Appell; laut DW und der Süddeutschen Zeitung wächst innerhalb der EU die Bereitschaft zu weiteren Sanktionen, obwohl innenpolitische Spannungen und Sorgen um Kriegsmüdigkeit nicht zu übersehen sind (z. B. der Umschwung in Frankreich) Quelle: DW, Quelle: Süddeutsche Zeitung. Zudem wurde in Medien der letzten Tage diskutiert, wie die jüngsten russischen Offensiven die militärische und politische Lage an der Front beeinflussen und welchen Anteil Europas Unterstützung an der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine hat. Währenddessen gewinnt die Debatte um eingefrorene russische Staatsgelder international an Dynamik, auch die EU-Kommission drängt auf konsequentere Maßnahmen zur Nutzung dieser Mittel für den Wiederaufbau der Ukraine Quelle: FAZ. Aus aktuellem Anlass wird zudem der Ruf nach einem internationalen Strafgericht immer lauter – nicht nur als Zeichen an Moskau, sondern auch in Richtung amerikanischer und europäischer Partner, die sich mit eigener Entschlossenheit einbringen sollen.
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