Nach Dobrindts Aussagen bleiben die deutschen Sicherheitsbehörden angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten wachsam, sehen aber derzeit keinen Grund für Alarmismus. Die Überwachung potenzieller Gefahren für bestimmte Einrichtungen – etwa Botschaften und jüdische Institutionen – erfolgt weiterhin mit erhöhter Aufmerksamkeit, ohne dass dazu konkrete, akute Hinweise auf Anschlagspläne bekannt geworden wären. Aktuelle Recherchen zeigen, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz ebenfalls bestätigt, dass bisher keine spezifischen Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Angriffe bestehen. Trotzdem bleibt die allgemeine Terrorgefahr wie auch in den vergangenen Monaten auf erhöhtem Niveau, Meldungen über verstärkte antisemitische Zwischenfälle seit dem Kriegsausbruch verstärken die Wachsamkeit der Behörden. Die Polizei ist angewiesen, bei Versammlungen, die Bezug zum Nahost-Konflikt nehmen, besonders sensibel und präsent zu agieren, um Eskalationen möglichst frühzeitig zu verhindern.
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