Der Startschuss fällt in einem einstigen Aktenlager, das heute kaum wiederzuerkennen ist. Wer den Raum betritt, wird direkt in Frankfurts 800-jährige Entwicklung hineingezogen: 20 interaktive Stationen, Sound-Collagen, Lichtspiele und – für Gänsehautmomente – eine riesige 270°-Projektion, wie sie die Mainmetropole noch nie gesehen hat. 160.000 ANSI-Lumen, zehn Meter in die Höhe, das klingt erstmal technisch – fühlt sich aber spätestens vor Ort an wie ein Sprung mitten hinein in das pralle Leben dieser Stadt.
Eigentlich geht es weniger um nackte Jahreszahlen als vielmehr ums Dazwischen: Wer hat Frankfurt geprägt? Welche Fäden verbinden Handel, Migration, Literatur und Subkulturen von damals bis heute? All das spielt man durch, fast wie Szenen in einem Theaterstück, das die Geschichte zu deinem Begleiter macht. Mal sind die Übergänge fließend, dann wieder abrupt – eben wie das Leben selbst.
Das Gebäude selbst bekommt so einen zweiten Atem eingehaucht, wird zu einer Brücke aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Langfristig – und das ist ein Clou – könnte der Standort sogar als Ausweichquartier für Frankfurts Bühnen dienen, bis der ersehnte Neubau fertig ist. Ein Glücksgriff, finden nicht nur die Macher, sondern auch Stimmen aus Kultur, Messe und Stadtpolitik. Für sie steht fest: Hier entsteht mehr als eine singuläre Ausstellung, sondern ein Ort des Wandels und Dialogs, offen für Neues und vielleicht auch für Überraschungen.
Hinter dem Projekt stehen erfahrene Akteure: Das Nordisk Büro, Expert:innen für markenprägende Erlebnisse, die Live-Profis von satis&fy und das Wiener Studio Media Apparat für immersive Designs. Gemeinsam mit Stadt und Messe schaffen sie ein Format, das bleibt. Drumherum freilich manches ungewiss – wird das Publikum neugierig bleiben? Wie verändert die Digitalisierung das Erleben? Sicher ist nur: Frankfurt traut sich Großes zu.
Mehr Infos, Tickets und Pressedetails finden sich unter www.cityofwow.com und www.cityofwow.com/presse. Kontakt: Lorenzo Bizzi, Nordisk Büro.
Die „City of WOW!“ will Frankfurt als pulsierende Metropole begreifbar machen und dabei neue Maßstäbe im Bereich der Erlebnisvermittlung setzen. Das neu geschaffene Erlebniszentrum nutzt die Blicke der Vergangenheit, streift dabei zahlreiche Themen wie Wirtschaft, Migration, Musik oder Literatur und verknüpft diese immer wieder überraschend miteinander. Die Verantwortlichen versprechen sich davon nicht nur ein Highlight für das Designjahr 2026, sondern einen langfristigen Impuls für die Kulturlandschaft und die Entwicklung als Innovationsstandort.
Zusätzliche Recherche: In den letzten Tagen dominieren in Frankfurts Medien Diskussionen zur Kulturförderung, wobei gerade der Spagat zwischen Tradition und Innovation hervorgehoben wird. Laut Süddeutscher Zeitung ist das Thema der Zwischennutzung von Gebäuden aktuell in vielen deutschen Städten präsent. Auf taz.de wiederum wird die Relevanz von immersiven Formaten kontrovers diskutiert, insbesondere ob sie klassische Museen künftig gar verdrängen könnten. Die „City of WOW!“ reiht sich ein in die immer stärker werdende Bewegung hin zu partizipativen Kulturerlebnissen, die Besucher nicht mehr nur belehren, sondern regelrecht in die Historie einschleusen.