Drehstart in Hamburg: Neuer 'Großstadtrevier'-Spielfilm und die 40. Staffel stehen in den Startlöchern

Hamburg brummt: Bis Mitte März entstehen gerade die Szenen für das abendfüllende Spezial „Knockout“ (AT) zur Kultserie 'Großstadtrevier'. Danach wird die Produktion der 40. Staffel des TV-Dauerbrenners angeschoben. Man darf auf viele bekannte Gesichter gespannt sein – und auf einen Cameo von Oliver Mommsen.

heute 12:50 Uhr | 1 mal gelesen

Mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass nach so vielen Jahren im Polizeirevier ausgerechnet Frau Küppers ins Zentrum eines filmreifen Dramas gerät? Genau das passiert im neuen Spielfilm-Special: Nach einem Abend mit altem Studienfreund Gebhardt (Oliver Mommsen) findet man Frau Küppers’ Auto am Tatort eines schweren Verkehrsunfalls – Fahrerflucht inklusive. Für Lukas Petersen steht die Welt Kopf. Gerade sie, die Disziplinierte, betrunken hinterm Steuer? Sein Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, doch sein Kollegenteam gräbt sich durch allerlei Lügen, Machtspielchen und dunkle Winkel menschlicher Abgründe. Irgendwie passt das – so ein Kontrollverlust macht auch eine Küppers menschlich. Saskia Fischer reflektiert offen, wie ihre Figur dabei neue Seiten zeigt. Interessant ist: Das 'Großstadtrevier' hat sich mit seinen ersten beiden TV-Filmen schon ein beachtliches Publikum gesichert: Über 7 Millionen sahen 2021 das erste Special. Ab April fliegt die Kamera wieder für 12 neue Folgen der 40. Staffel über Hamburgs Straßen. 37 Staffeln lang hat die Serie konstant starke Quoten eingefahren und bleibt damit ein echtes Aushängeschild fürs deutsche Fernsehen. Im Herbst gibt’s frische Folgen, im Winter dann das große Jubiläum „40 Jahre Großstadtrevier“. Kleine Randnotiz: Produziert wird das Ganze von Letterbox Filmproduktion mit viel Hamburger Herzblut und einem versierten Team – sowohl vor als auch hinter der Kamera. Wer einen ersten Blick aufs Set werfen will, kann das Foto auf ard-foto.de finden. Presseanfragen werden übrigens ganz klassisch telefonisch oder per Mail entgegen genommen. Auch das spricht irgendwie fürs Revier – persönlich bleibt eben persönlich.

Der aktuelle ‚Großstadtrevier‘-Spielfilm „Knockout“ (AT) rückt erstmals Revierchefin Frau Küppers ins Zentrum eines Polizeidramas, bei dem Loyalität, Moral und der menschliche Umgang mit Fehlern fordert werden – ein Konflikt, der der Serie frische Tiefe und neue Nuancen verleiht. Mit bislang über 37 Staffeln und zwei erfolgreichen TV-Filmen bleibt das Format eine feste Größe der deutschen Fernsehlandschaft. Bemerkenswert ist die konsequente Weiterentwicklung: Nach dem Abschluss der 37. Staffel und der Produktion neuer Folgen wächst nicht nur das Figurenensemble, sondern auch die gesellschaftliche Relevanz – etwa durch aktuelle Themen wie Recht, Verantwortung und den Umgang mit Schwächen. Zusätzliche Details laut aktueller Medien-Recherche: 'Großstadtrevier' bleibt auch in der 40. Staffel ein festes Montagabend-Ritual, dabei berichten Medien über neue thematische Schwerpunkte, darunter Diversität und sich wandelnde Polizeibilder; gleichzeitig meldete taz, dass die Sendung zu den wenigen Formaten zählt, die ein stabiles Stammpublikum über Generationen hinweg bewahren (Quelle: taz.de). Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass auch Drehorte in Hamburgs weniger bekannten Vierteln genutzt werden, wodurch die Authentizität besonders hervorsticht (Quelle: sueddeutsche.de). Spiegel schreibt zur aktuellen Staffel, dass das Team um Küppers glaubwürdig und mit aktuellem Zeitgeist agiert – gerade die Herausforderungen der digitalen Polizeiarbeit nehmen einen größeren Stellenwert ein (Quelle: spiegel.de).

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