Katharina Dröge glaubt nicht, dass eine große Masse an syrischen Geflüchteten Deutschland verlassen sollte oder könnte, da es in Syrien weiterhin erhebliche Sicherheitsrisiken gibt, wie auch aktuelle UNO-Analysen bestätigen. Sie hebt hervor, dass sehr viele in systemkritischen Berufen arbeiten und ein solcher Vorschlag nicht nur realitätsfern, sondern gesellschaftlich und wirtschaftlich gefährlich sei. Neue Berichte unterstreichen, dass auch der Migrationsforscher Gerald Knaus vor einer Rückführung nach Syrien warnt, weil sich die Sicherheitslage dort momentan sogar weiter verschärfe. Aktuelle Zusatzinfos: - Laut Berichten von Human Rights Watch und der UN sind in Syrien weiterhin Verhaftungen, Folter und gewaltsames Verschwindenlassen an der Tagesordnung. - Die deutsche Bundesregierung sieht derzeit keine sicheren Regionen für Rückführungen nach Syrien. - Debatten um gezielte Rückführungen werden regelmäßig von CDU/CSU angestoßen, aber von Experten und Regierungsstellen meist zurückgewiesen. - Ökonomisch halten syrische Arbeitskräfte viele Versorgungsstrukturen – vor allem in Pflege, Gastronomie und Handwerk – mit am Laufen.
04.04.26 07:03 Uhr