Elektrischer Opel Corsa erst ab 2028: Huettl bremst Erwartungen

Die nächste Generation des Opel Corsa erscheint später als geplant und wird ausschließlich elektrisch sein – das gab der Opel-Chef bekannt.

heute 01:02 Uhr | 2 mal gelesen

Florian Huettl, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von Opel, hat der 'Welt am Sonntag' ein paar bemerkenswerte Details zum künftigen Corsa entlocken lassen. Die Neuauflage des beliebten Kleinwagens steht nun doch nicht schon für 2027 in den Startlöchern; stattdessen peilt Opel 2028 an. Dann allerdings voll elektrisch, mit einem angepeilten Einstiegspreis um die 25.000 Euro. Das klingt erstmal ambitioniert, auch weil der Corsa in Deutschland und Großbritannien zu den Kassenschlagern von Opel zählt. Ein bezahlbares Elektroauto im Kleinwagenformat soll nach Huettls Worten gerade beim Einstieg ins E-Segment wichtige Türen öffnen. Die Rahmenbedingungen in Deutschland? Aus Sicht Opels gar nicht schlecht: Die Ladeinfrastruktur verbessert sich, politische Signale stimmen, die Spritpreise tun ihr Übriges. 'Wenn das Benzin an der Tanke 2,50 pro Liter kostet, spüren wir das sofort an den Verkaufszahlen', so Huettl. Allerdings setzt sich Opel in Sachen Verbrenner-Aus kein festes Datum – ganz nach dem Motto: Erst mal sehen, wie sich die Welt weiterdreht.

Opel schiebt die Einführung der nächsten Corsa-Generation auf das Jahr 2028 und will sie ausschließlich als Elektroauto auflegen, mit einem geplanten Einstiegspreis von etwa 25.000 Euro. Opel-Chef Huettl betont die zunehmende Bedeutung von Elektromobilität, insbesondere angesichts der steigenden Kraftstoffpreise und der verbesserten Infrastruktur, bleibt aber vorsichtig, was einen kompletten Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor angeht. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht: Autobauer wie Volkswagen oder Renault setzen ihren Fokus ebenfalls verstärkt auf erschwingliche Elektro-Kleinwagen, was Opel gehörig unter Druck setzt.

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