Eon-Chef Filip Thon betont, dass der Iran-Krieg die Preise für Strom und Gas wahrscheinlich dauerhaft erhöht hat – und allzu schnelle Entspannung ist seiner Einschätzung nach unwahrscheinlich. Die massiven Preisanstiege auf den Energiehandelsplätzen spiegeln eine weltweite Unsicherheit und zeigen, wie sehr geopolitische Konflikte inzwischen die Versorgungs- und Preissicherheit beeinflussen. Seit dem Jahresbeginn sind beispielsweise laut aktuellen Branchenanalysen die Strompreise an deutschen Börsen bis zu 40% gestiegen, was nicht nur Unternehmen, sondern vor allem Haushalte zunehmend belastet. Darüber hinaus diskutieren zahlreiche Energieexperten über mögliche politische Gegenmaßnahmen wie den Ausbau erneuerbarer Energien, Preiskontrollen oder Steuererleichterungen als Puffer für Verbraucher. Die Abhängigkeit Europas von Energieimporten, insbesondere aus konfliktbehafteten Regionen, bleibt kritisch – laut Analysen von DW, FAZ und Zeit drohen weitere Preisschocks, sollte die Situation im Nahen Osten eskalieren oder die Versorgungslinien erneut gestört werden.