Hamburgs Straßen bekommen einen bunten Neuzugang: An mehreren Kreuzungen rund um den NDR sieht man neuerdings keine gewöhnlichen Ampelmännchen mehr – stattdessen geben Ernie und Bert als Lichtsignale den Takt vor. Für die Hamburger bedeutet das: Bert in rot mahnt zum Stehenbleiben, während das fröhliche Ernie-Grün signalisiert, dass der Weg frei ist. Irgendwie typisch, dass ausgerechnet Ernie der Ansporn zum Weitergehen ist. Lustig, wie Bert trocken anmerkt, man könne als Stehender prima die Tauben beobachten und dass seine rote Farbe nicht nur für Halt steht, sondern auch für seinen Ärger über Ernies Späße. Hinter der Aktion steht der Sesame Workshop, die gemeinnützige Organisation hinter der Sesamstraße, zusammen mit dem NDR. Seit mehr als 50 Jahren ist Hamburg die Produktionsheimat der deutschen Sesamstraße und symbolisiert mit den Ampeln eine besondere Verbundenheit zwischen Stadt, Sender und Kultsendung. Der künstlerische Clou hat aber auch einen ernsten Hintergrund: Mit der besonderen Gestaltung soll auf Rücksicht im Straßenverkehr und auf Verkehrssicherheit, gerade für Kinder, aufmerksam gemacht werden. NDR-Intendant Lünenborg freute sich öffentlich, dass jetzt ganze Generationen einem Stück Kindheit auf Hamburgs Straßen begegnen können – quasi als freundlicher Gruß aus der Vergangenheit an die Zukunft. Die Sesamstraße ist übrigens jederzeit über Streaming-Angebote wie die ARD Mediathek, kika.de oder auf sesamstrasse.de abrufbar. Im TV läuft sie regelmäßig bei KiKA und im NDR. 50 Jahre Kinderfernsehen und solche kleinen Aktionen zeigen, wie relevant die Sendung heute noch ist – und wie viel Liebe dafür in Hamburg steckt.
Mit Ernie und Bert werden erstmals berühmte TV-Figuren im Hamburger Straßenverkehr zu Ampelmännchen. Die Aktion betont nicht nur die besondere Bindung zwischen der Hansestadt und der Sesamstraße, sondern soll vor allem die Aufmerksamkeit für Rücksicht und Sicherheit im Alltag schärfen. Laut Medienberichten und den offiziellen Pressestimmen wird die neue Gestaltung von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen positiv aufgenommen – und setzt deutschlandweit ein Zeichen für Kreativität in der Verkehrserziehung.
Zuletzt berichten Medien wie die FAZ und der Spiegel ebenfalls über themennahe Projekte, bei denen Popkultur-Figuren im öffentlichen Raum eingesetzt werden, um Bildung und Sozialverhalten spielerisch zu fördern. Ein Beispiel aus Berlin zeigt, dass originelle Fußgängerampeln zu mehr Achtsamkeit führen und zugleich Touristenmagnet werden. Auch internationale Städte greifen diesen Trend mit weiteren prominenten Figuren immer öfter auf, meist mit großem Publikumszuspruch und zusätzlichem PR-Effekt für die Region.