Ehrlich gesagt, hätte ich Anfang des Jahres kaum einen anderen Trend erwartet: Die CDU/CSU stagniert – irgendwie so festgefahren bei 24 Prozent, als hätte jemand einen Haken an die Zahl gemacht. Die SPD? Immer noch auf Rekordtief, 13 Prozent, keine Bewegung, Schulterzucken. Zusammen mit den Grünen schafft sie es gerade mal auf die gleiche niedrige Marke. Linke, BSW und FDP treten immerhin auf der Stelle; von Euphorie keine Spur. Auch die sogenannte „sonstige Parteien“-Kategorie dümpelt stabil herum, sieben Prozent – klingt nach Restposten, ist aber wahlentscheidend. Interessant bleibt das Blickfeld auf den Kanzler, dessen Zufriedenheitswerte von einer kleinen Mehrheit im Sinkflug begleitet werden: Mit nur 23 Prozent Zustimmung gibt es wenig Applaus, während satte 75 Prozent ihren Unmut zeigen. Merz selbst versucht, Optimismus zu streuen, betont aber indirekt die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und kündigt stärkeren Einsatz in diesem Jahr an. Die Leute? Mehr als die Hälfte hält das für leere Worte; gerade mal zwei von fünf glauben, dass er wirklich zupackt. Das Meinungsbild wirkt frostig – Zahlen, die nicht so recht taut werden wollen.
Der Start ins Jahr 2026 bringt für die Regierungsparteien wenig Aufwind: Laut aktueller Forsa-Umfrage behauptet sich die AfD bei 26 Prozent, während CDU/CSU auf 24 Prozent stagniert. SPD und Grüne teilen sich ein Allzeittief von 13 Prozent, während kleinere Parteien unverändert bleiben. Die Bevölkerung zeigt sich weiterhin äußerst skeptisch gegenüber Bundeskanzler Merz und seinen wirtschaftlichen Ankündigungen. Auffällig ist generell das anhaltende Umfragetief der Ampelparteien, was auch auf die angespannte politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland zurückgeführt werden kann. Neuere Analysen aus Medien wie Spiegel und FAZ weisen zudem darauf hin, dass Unsicherheit und Unzufriedenheit infolge politischer Debatten, insbesondere im Bereich Migration und Wirtschaft, das Vertrauen in die Regierung weiter senken. Zudem haben verschiedene Medienhäuser in den letzten Tagen auf steigende Arbeitslosenzahlen und die stockende Wirtschaft hingewiesen, was den Pessimismus im Umfrageklima zusätzlich verstärkt.