Nahost-Krieg: ZDF reagiert mit Sondersendungen und Debatte bei Markus Lanz

Mainz – Der Konflikt im Nahen Osten erreicht einen neuen Höhepunkt: Nach tagelangen Angriffen auf den Iran spitzen sich die Ereignisse weiter zu, nun wird auch der Libanon-Schauplatz brisanter. Das ZDF sendet am Montagabend, 2. März 2026, ein weiteres Mal ein 'ZDF spezial' zum Thema, moderiert von Andreas Klinner. Später diskutiert Markus Lanz mit prominenten Gästen die komplexen Hintergründe und Folgen der Eskalation – alles live und angespannt.

heute 17:00 Uhr | 3 mal gelesen

Das 'ZDF spezial' nimmt die rasanten Entwicklungen im Nahen Osten unter die Lupe und beleuchtet nicht nur das Kriegsgeschehen, sondern auch die dramatischen Auswirkungen auf internationale Airports: Weltweit sind Tausende Menschen gestrandet. Zusätzlich rücken die starken Schwankungen an Finanzmärkten sowie heftige Preissprünge bei Öl und Gold in den Fokus, Experten kommen dazu zu Wort. Spät am Montag, bei Markus Lanz, geht die Diskussion tiefer – es wird persönlich und politisch. Neben Daniel Gerlach, Chefredakteur des Magazins 'zenith', der nüchtern analysiert und Zweifel am raschen Zusammenbruch des iranischen Regimes äußert, sitzen weitere Kenner der Materie am Tisch: Frank Sauer, Politikwissenschaftler und Militär-Analyst, ordnet die neuen Frontverläufe geopolitisch und verweist auf Parallelen zur Ukraine. Diba Mirzaei vom GIGA-Institut ergänzt Innenansichten aus dem Iran und wirft einen Blick auf Opposition und Gesellschaft. Aus Israel berichtet Thomas Reichart, ZDF-Korrespondent, direkt über die Lage vor Ort und die Aktionen der Netanjahu-Regierung. In New York bringt Cathryn Clüver Ashbrook eine amerikanisch-politologische Perspektive mit ein und erläutert, wie sich die Entscheidungen der US-Regierung – und die Stimmungslage rund um Donald Trump – darauf auswirken. Ehrlich gesagt: In einer solchen Stunde sind perfekte Analysen selten – aber gerade das macht die Debatte spannend.

Die aktuellen Kämpfe zwischen Israel, Iran und weiteren Akteuren haben zu einer zunehmend belasteten Lage im gesamten Nahen Osten geführt. Flughäfen sind lahmgelegt, internationale Börsen schwanken spürbar, Ölpreise schießen binnen Minuten nach oben – all das ist Ausdruck einer extrem angespannten, global vernetzten Krisensituation. Experten erkennen Parallelen zu früheren Großkrisen, sehen aber auch neue Dynamiken: Die geopolitische Umstrukturierung, verschärft durch Russlands Politik und die schwierige Ausgangslage für die Opposition im Iran, lässt klassische Prognosen bröckeln. Viele Beobachter befürchten, dass ein Flächenbrand entstehen könnte, der weit über die Region hinaus Auswirkungen haben wird. Angesichts der Komplexität versuchen Medienformate wie diese, einen Überblick zu geben — doch wirklich durchschaubar ist die Gemengelage aktuell für niemanden.

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