ESC-Vorentscheidung 2026: Schöneberger und Brugger teilen sich die Bühne

Mit einer geballten Mischung aus Humor, Spannung und musikalischer Vielfalt startet am 28. Februar 2026 das 'Eurovision Song Contest – Deutsche Finale'. Barbara Schöneberger und Hazel Brugger führen erstmals gemeinsam durch den Abend, an dem neun ganz unterschiedliche Acts um das Ticket zum 70. ESC nach Wien wetteifern. Publikum und internationale Expert:innen-Jury entscheiden gemeinsam, wer Deutschland vertreten darf.

heute 20:06 Uhr | 4 mal gelesen

So, alle Jahre wieder und diesmal wird’s rund: 70 Jahre Eurovision Song Contest – das kann man auch erstmal sacken lassen. Wer hatte schon Glitzer und Krawall erwartet, bekommt hier gleich einen ganzen Strauß davon. Barbara Schöneberger, stets ein bisschen ironisch, blickt auf den ESC und sagt sinngemäß: 'Drama, Outfit-Fails und Hymnen, die selbst deine Oma noch kennt – sowas bekommt man nur hier.' Diesmal wird sie erstmals von Hazel Brugger flankiert, die gleich mit trockenem Witz einwirft, ESC und Fremdscham gehörten halt zusammen. Sie freut sich – oder macht sich zumindest einen Spaß daraus –, dass sie nun gemeinsam die Moderation übernimmt: 'Vielleicht gab’s ja keinen anderen?', raunt sie halb im Scherz. Zusammen steuern sie also durch den Berliner Showabend, der nicht nur Konkurrenz, sondern auch ein Wir-Gefühl feiern soll. Lustigerweise würden beide Moderierenden ihre Sprache verlieren, könnte einer der neuen Künstlerinnen und Künstler sie wirklich sprachlos machen. Wer durchaus für solche Überraschungen sorgt? Die gesamte Palette der Nachwuchs-Acts: Von BELAs reflektierenden Pop-Beats, Dreamboys‘ Indie-Hymnen und Laura Nahrs poetischem Selbstfindungs-Track über Malou Lovis' emotionsgeladene Ballade (bekannt aus The Voice) bis zu Molly Sue mit Power-Pop und Optimismus, der sich nicht verstecken muss. Dazu noch MYLE, dessen Song von echter Hoffnung erzählt, das kunterbunte Italo-Disco/Polska-Duo Ragazzki, Sarah Engels‘ Empowerment-Hymne bis hin zu wavvyboi mit seinem genreübergreifenden, glitzernden Sound-Mix. Ganz schön vielschichtig – und auf ihre Art immer ein bisschen abgedreht. Die Jury, die sich aus 20 Experten aus verschiedensten ESC-Ländern zusammensetzt, wählt zunächst ihre drei Final-Acts aus – und dann darf das Publikum ran. Am Ende steht nur noch einer auf dem Ticket, Richtung Wien. Wer kein Fan vom Live-Wettstreit ist, sondern lieber ESC-Nostalgie zelebriert, bekommt im Mai die Doku '70 Jahre ESC – More than Music', die nicht nur Musikgeschichte, sondern auch die schillernden Seiten des Wettbewerbs zeigt (ja, Mode, Community und sogar Politik nehmen da ihren Platz ein). Ansonsten: Mehr Infos, Social-Media-Kanäle, Interview-Kontakte – alles im offiziellen Pressedossier. Und, ach ja: In Kürze soll’s weitere News zu Tickets und Akkreditierungen geben, aber alles zu seiner Zeit.

Das deutsche ESC-Finale 2026 startet am 28. Februar mit neun ambitionierten Acts und setzt ganz auf Vielfalt: Neben klassischen Popklängen gibt es Power-Balladen und experimentelle, genreübergreifende Musik – das Line-up will die ganze Bandbreite junger, kreativer Musiktalente widerspiegeln. Barbara Schöneberger und Hazel Brugger, beide bekannt für ihren scharfzüngigen Humor, moderieren erstmals gemeinsam und versprechen, dem Vorentscheid zu mehr Esprit und Augenzwinkern zu verhelfen. Neu: Die Kombination aus einer internationalen Fachjury und abschließendem Publikumsvoting erhöht die Spannung, während begleitend die ARD eine große Jubiläumsdoku zum Einfluss des ESC auf europäische Gesellschaft und Popkultur sendet. (Ergänzt, Stand Juni 2024:) Die letzten deutschen ESC-Teilnahmen gerieten immer wieder in die Kritik – zuletzt kam es nach dem ESC 2024 zu intensiven Debatten über Auswahlprozesse und musikalische Ausrichtung. Viele Beobachter und Fans wünschen sich spätestens zum 70. ESC einen wirklichen Neuanfang mit mutigen Künstlerinnen und Künstlern, die authentisch auftreten und Deutschland würdig repräsentieren können. In den vergangenen Tagen gab es zudem erste Stimmen und Umfragen, in denen einige der vorgestellten Acts – etwa MALOU LOVIS und das Duo Ragazzki – bereits im Vorfeld als Favoriten heiß gehandelt werden, während die Veranstalter weiterhin an einem offenen, transparenten Auswahlverfahren festhalten.

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