Im Fokus der aktuellen politischen Debatte steht eine Diskrepanz zwischen den Schwerpunkten der Bundesregierung – besonders im Hinblick auf Migration – und den Erwartungen vieler Bürger, für die wirtschaftliche Stabilität und Entwicklung vorrangig erscheinen. Meinungsforscher Peter Matuschek von Forsa sieht im 'Deutschland-Monitor 2025' bestätigt, dass die Kluft zwischen politischer Wahrnehmung und der Lebensrealität vieler Menschen wächst. Er fordert eine stärkere Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Problemen und mahnt die Regierungsparteien, nicht nur auf Abgrenzung zur AfD zu setzen, sondern überzeugende Antworten auf die konkreten Sorgen der Bürger zu bieten. Neuere Recherchen zeigen, dass diese Unzufriedenheit vor allem im Osten weiter wächst – so berichten verschiedene Medien von zunehmendem Frust über hohe Lebenshaltungskosten, geringe Lohnentwicklung und Sorgen um den Wirtschaftsstandort. In mehreren aktuellen Analysen wird darauf hingewiesen, dass die Ampelkoalition und die CDU gleichermaßen unter Druck geraten, tragfähige wirtschaftspolitische Maßnahmen vorzulegen, um das Vertrauen im Wahlvolk zurückzugewinnen. Verschiedene politische Analysten sehen die AfD-Werte als Ausdruck nicht gelöster sozialer wie wirtschaftlicher Konflikte, und befürchten, dass die Polarisierung weiter zunimmt, wenn die Regierung kein Gegengewicht setzt.