Wiebke Winter, CDU-Fraktionsvorsitzende aus Bremen, sieht Friedrich Merz bei der anstehenden Parteivorsitzendenwahl der CDU mit einer Zustimmung von deutlich über 90 Prozent; sie betont damit die geschlossene Unterstützung innerhalb der Partei, trotz vereinzelter innerparteilicher Kritik. In inhaltlicher Hinsicht legt Winter für ihre mögliche Rolle im CDU-Präsidium besonderen Wert auf Generationengerechtigkeit und drängt auf Reformen der Rentenpolitik. Gleichzeitig bleibt sie in Koalitionsfragen offen, fordert aber einen Regierungswechsel in Bremen nach Jahrzehnten SPD-Herrschaft – eine Frage, ob sie selbst als Spitzenkandidatin antritt, lässt sie offen. Neue Einschätzungen seriöser Medien (Stand Juni 2024) gehen davon aus, dass Merz trotz einiger parteiinterner Unruhe vermutlich als Parteivorsitzender bestätigt und Winters Schwerpunkt auf Rente sowie Klimathemen in der CDU eine größere Bühne erhalten werden. In den letzten 48 Stunden berichteten mehrere Medien ausführlich über Konfliktlinien in der CDU zwischen konservativen und fortschrittlichen Kräften; die Debatte um das Profil der Partei sowie ihre künftige Bündnispolitik bleibt dynamisch. Aktuelle Stimmen mahnen indes, die CDU müsse sich nicht nur mit dem politischen Gegner, sondern auch mit gesellschaftlichen Erwartungen an Modernisierung, soziale Absicherung und nachhaltige Politik auseinandersetzen.