Howard Carpendale spricht aus, was viele in der Branche nur hinter vorgehaltener Hand sagen: Der Musikmarkt ist durch die Flut an KI-generierten Songs und massive Konkurrenz auf Streamingplattformen beinahe unzugänglich geworden. Junge Künstler hätten kaum noch eine realistische Chance, sich zu etablieren, so Carpendale – stattdessen empfiehlt er augenzwinkernd den Wechsel zu Sportarten wie Basketball, wo die Zukunftsaussichten offenbar rosiger erscheinen. Der Musiker beklagt das künstliche Überangebot, den verlorenen Funken und sagt von sich selbst: Auch er rechne nicht mehr mit künstlerischem Durchbruch. Aktuelle Recherchen zeigen, dass diese Sichtweise nicht aus der Luft gegriffen ist: Laut einem Artikel auf der FAZ wird die Rolle von KI in Musik und anderen kreativen Branchen intensiv diskutiert; viele sehen die Gefahr, dass Authentizität und Individualität untergehen (Quelle: FAZ). Die Süddeutsche berichtet, dass selbst etablierte Musiker zunehmend Schwierigkeiten haben, im Streaming-Zeitalter sichtbar zu bleiben (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Zudem berichtet t3n, dass KI-Algorithmen Spotify & Co. mit immer mehr Tracks überschwemmen, was auch internationalen Newcomern den Zugang erschwert (Quelle: t3n).