Was passiert eigentlich, wenn Fiktion auf Wirklichkeit trifft? Genau das konnte man vor Kurzem erleben, als die ARD in München zur BLUE HOUR im Rahmen der Berlinale einlud. Dort, wo normalerweise der Alltag dominiert, wurde plötzlich Raum für Austausch, künstlerische Visionen – und, ganz ehrlich, ein bisschen Glamour geschaffen. Zwischen Sektgläsern und Lichterketten drängten sich nicht nur bekannte Köpfe aus Film und Fernsehen, sondern auch die stillen, aber so wichtigen Kreativen hinter den Kameras. Ich erinnere mich daran, wie jemand sagte: 'Es sind die Geschichten, die uns verbinden – und die Nächte, in denen wir sie feiern.' Gar nicht mal so falsch. Ob man nun selber Drehbücher schreibt oder nur hin und wieder im Kinosessel versinkt – die Energie dieses Abends war ansteckend. Da wurde nicht nur über kommende Projekte geflüstert, sondern auch über die Ungewissheit der Branche, das stete Ringen um originelle Ideen und den Mut, neue Wege zu gehen. Ein geradezu elektrischer Moment. Vielleicht ist es genau dieses Zusammenkommen unterschiedlichster Perspektiven, das Veranstaltungen wie diese so wertvoll macht. Kein PR-Sprech, sondern einfach Menschen, die für ihre Kunst brennen.
Die ARD nutzt die Berlinale traditionell als Plattform, um ihre enge Verbindung zur Kreativwelt hervorzuheben und kreative Köpfe aus Film, Fernsehen und Produktion aufeinander treffen zu lassen. Mit dem Event BLUE HOUR bietet die öffentlich-rechtliche Anstalt nicht nur Raum für Networking und Inspiration, sondern setzt auch ein Zeichen für die Bedeutung von Fiktion und Kreativität im deutschsprachigen Raum. Dieses Jahr standen nicht nur neue Serien und Filme im Mittelpunkt, sondern auch Fragen nach Diversität, Nachhaltigkeit und neuen Erzählformen, die in der Branche immer mehr an Gewicht gewinnen. Die intensive Branchendiskussion, wie sie etwa auch auf anderen Foren wie den 'Drama Series Days' oder der 'European Film Market' geführt wird, zeigen: Kreativität bleibt ein zentrales Gut, muss sich aber immer stärker mit gesellschaftlichen Veränderungen auseinandersetzen. Auf taz.de etwa wurde ebenfalls die Rolle der netzwerkbasierten Zusammenarbeit betont, während auf deutschland.de die Bedeutung multikultureller Ansätze herausgestellt wurde.