Rubio verwies mehrfach auf die gemeinsamen Wertvorstellungen beider Kontinente, ließ aber auch durchblicken, dass die USA das Heft des Handelns zur Not selbst in die Hand nehmen wollen. Mit Blick auf den Ukraine-Konflikt blieb er erfrischend ehrlich – er wisse schlicht nicht, ob mit Russland ein echter Kompromiss möglich sei. Die russische Seite signalisiere Gesprächsbereitschaft, doch ob sich daraus ein für den Westen akzeptabler Deal entwickeln könne, das stehe noch in den Sternen. Schon kurios: Während in München die Politprominenz die Bündnisrhetorik auffrischte, waberten draußen kritische Stimmen über transatlantische Schieflagen. Aber die werden in so einem Forum gern an den Rand geschoben.
Rubios Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz war geprägt von einer Mischung aus Selbstkritik, klarer amerikanischer Interessenvertretung und einem Appell an Europas Mitwirkung. Besonders auffällig war seine harte Linie gegenüber bisherigen transatlantischen Themen wie Migration und Klimapolitik. Gleichzeitig zeigte er sich skeptisch, was die friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts betrifft. Beim Nachrecherchieren zeigt sich: Die transatlantischen Beziehungen bleiben ein sensibles Thema – zwischen gemeinsam erklärter Wertschätzung und konkreten Divergenzen. Ganz aktuell berichteten führende Medien über die Münchner Sicherheitskonferenz, auf der nicht nur Rubio, sondern auch andere westliche Politiker die Dringlichkeit eines geschlossenen Vorgehens betonten, aber auch die strategischen Differenzen zwischen den USA und Europa zur Sprache kamen. Weitere Details: Nach Medienberichten rückte die wachsende Unsicherheit bezüglich der Linie der US-Politik unter verschiedenen Präsidenten ins Zentrum. Zahlreiche Experten und Politiker diskutierten praktische Wege, wie die Ukraine weiter unterstützt werden könnte, während gleichzeitig der Spagat zwischen hartem geopolitischen Kurs und gemeinsamen Werten gehalten werden soll.