Wieder einmal ermittelt die Justiz in den Geschäftsräumen der Deutschen Bank – diesmal wegen des Verdachts auf Geldwäsche vorrangig an Standorten in Frankfurt und Berlin. Die Bank zeigt sich zwar kooperativ, hüllt sich aber, wie so oft, in Schweigen. Laut verschiedenen Medienberichten stammen die Hinweise für die Ermittlungen aus internen Dokumenten und Geldtransaktionen, die verdächtig wirkten. Die Deutsche Bank betonte, sie arbeite vollständig mit den Behörden zusammen und unterstütze die Aufklärung. Vergangene Skandale wie die Panama Papers oder frühere Geldwäschevorwürfe lasten dabei schwer auf dem öffentlichen Bild des Unternehmens. Inzwischen fordern politische Stimmen – speziell im Hinblick auf effektiven Schutz vor Geldwäsche – eine schärfere Kontrolle großer Finanzinstitute. Unklar bleibt bislang, wie umfangreich der aktuelle Verdachtsmoment tatsächlich ist; öffentlich gegründet ist das Vorgehen laut Staatsanwaltschaft auf noch unbekannte Verantwortliche. Die nächste Zeit wird zeigen, ob und wie sich der Fall weiterentwickelt. Nach weiterer Recherche: Erst vergangene Woche wurde gemeldet, dass das Bundeskriminalamt mit neuen, besseren Analysetools gezielt gegen Geldströme in deutschen Banken vorgeht. Parallel zu den Durchsuchungen bei der Deutschen Bank wurde im Finanzausschuss diskutiert, wie Transparenzvorschriften verschärft und internationale Kooperationen gegen Geldwäsche verstärkt werden könnten. Experten befürchten, dass trotz verschärfter Gesetze derzeit „Goldgräberstimmung“ bei internationalen Finanzkriminellen herrsche, da Aufdeckungsrisiko noch immer zu selten sei.
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