So, wie es aussieht, setzt sich bei den Großhandelspreisen der Aufwärtstrend fort: Laut Statistischem Bundesamt blieben die Preise im Januar 2026 mit einem Plus von 1,2 Prozent auf dem Niveau des Vormonats, während im November 2025 sogar noch 1,5 Prozent zu Buche standen. Im Vergleich zum Dezember 2025 beträgt der Anstieg 0,9 Prozent – also praktisch ein ordentlicher Sprung nach vorne. Überraschend ist dabei vor allem, wie stark bestimmte Rohstoffe zur Statistik beitragen: Besonders Nicht-Eisen-Metalle sowie ihre Vorprodukte schießen mit satten 43,8 Prozent Preissteigerung im Vergleich zu Januar 2025 aus der Reihe und haben auch zum letzten Monat nochmals deutlich zugelegt (plus 8,6 Prozent).
Auffällig bleibt auch das Segment Lebensmittel im Großhandel: Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Preisanstieg um 1,6 Prozent, wobei insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren für Staunen sorgen – die Preise zogen um enorme 12,5 Prozent an, während Kaffee, Tee und Kakao etwas günstiger wurden als im Dezember, aber übers Jahr gesehen ebenfalls teurer waren (4,1 Prozent mehr). Fleisch zeigt sich mit plus 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr zwar teurer, der Monatsvergleich brachte jedoch eine kleine Entspannung. Ganz anders sieht’s etwa bei Getreide, Futtermitteln oder Milchfetten aus – hier gab’s im Jahresvergleich teils deutliche Preisrückgänge, auch wenn im Monatsvergleich bei einigen Produkten wieder leichte Steigerungen zu beobachten sind. Zum Schluss: Mineralölerzeugnisse lagen im Jahresvergleich günstiger, sind aber binnen eines Monats erneut teurer geworden.
Das alles liest sich erstmal wie eine nüchterne Statistik, steht aber letztlich für viele Einzelbewegungen im Markt. Preise ändern sich, mal ruckartig, mal schleichend – und nicht jedes Plus kommt auch bei den Endverbrauchern gleichermaßen an. Schwankungen wie diese zeigen, wie eng verzahnt die verschiedenen Wirtschaftsbereiche wirklich sind. Kurzum: Es bleibt spannend und nicht gerade leicht durchschaubar.
Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Preise im Großhandel im Januar 2026 im Schnitt spürbar über dem Niveau des Vorjahres lagen, besonders im Bereich Metalle, während etwa Getreide oder Milcherzeugnisse weiterhin günstiger angeboten wurden. Hinter den Durchschnittswerten verbergen sich teils extreme Schwankungen bei bestimmten Rohstoffgruppen – mit politischen Unsicherheiten, gestörten Lieferketten und geopolitischen Spannungen als mögliche Einflussfaktoren. Laut Analysen der Wirtschaftsseiten haben etwa Energie- und Rohstoffmärkte großen Einfluss auf die Preisgestaltung, während auch klimatische Bedingungen und internationale Handelskonflikte die deutschen Großhandelspreise mitbestimmen. Neue Branchenkommentare weisen darauf hin, dass Inflationsdruck und Marktvolatilität auch im weiteren Jahresverlauf für Unsicherheiten sorgen könnten, insbesondere da sich die Lage auf dem Weltmarkt angesichts von Kriegen und Handelsstreitigkeiten wenig entspannt. Weitere Details betonen die Rolle von Lagerhaltung und kurzfristigen Preissprüngen durch Engpässe. Was letztlich davon am Verbraucher ankommt, bleibt unberechenbar – zumal Zwischenhändler oft eigene Kalkulationen fahren.