Die Diskussion um Deutschlands Gasvorräte gewinnt an Schärfe: Während die Nachfrage mit den sinkenden Temperaturen steigt, geraten leere Speicher und Engpässe bei Flüssiggaslieferungen zum Politikum. Die Grünen werfen Wirtschaftsministerin Reiche fehlende Vorsorge und Reaktionslosigkeit vor, besonders da sie bereits seit August vor Risiken gewarnt hatten. Von mehreren Seiten mehren sich Forderungen nach frühzeitiger Vorbereitung auf künftige Kälteperioden, auch angesichts internationaler Unsicherheiten und der Abhängigkeit von Partnerländern. Nach aktueller Recherche zeigen mehrere Quellen, dass die Gasversorgung in ganz Deutschland angespannt ist und sich der politische Druck auf die Verantwortlichen erhöht. Expert:innen mahnen einen raschen Ausbau der Import- und Speicherstrukturen an. Immer wieder ist zu lesen, dass zu viel Gelassenheit im politischen Tagesgeschäft riskant wird – denn Energieknappheit ist längst kein Randthema, sondern rückt für Bürgerinnen und Bürger direkt ins Leben. Darüber hinaus rät die Bundesnetzagentur verstärkt zu einem effizienteren Umgang mit Gas, während Alternativen wie Erneuerbare oder Wasserstoff diskutiert werden. Vor allem Osteuropa spielt aktuell eine tragende Rolle als 'Rettungsanker' für Deutschlands Gassicherheit. Zuletzt bleibt ein leicht mulmiges Gefühl: Der nächste Kälteeinbruch kommt bestimmt, aber ob die Politik daraus genug gelernt hat, bleibt erst mal offen.