Grünen-Vorsitzender ermutigt zu Aktionen gegen AfD-Bundesparteitag in Thüringen

Felix Banaszak, Co-Chef der Grünen, ruft zur Teilnahme an friedlichen Demonstrationen gegen den anstehenden AfD-Parteitag in Thüringen auf und schließt dabei ausdrücklich auch Blockaden als Zeichen der Zivilcourage nicht aus.

01.07.26 12:00 Uhr | 17 mal gelesen

Felix Banaszak, dem Namen nach ein Gesicht in der nebligen Politszene dieser Tage, hat sich festgelegt: Wegducken zählt nicht mehr, wenn am Wochenende die AfD in Thüringen tagt. Sein Appell klingt nach Dos and Don’ts, stellt aber die friedfertige demokratische Kultur in den Vordergrund. "Natürlich – Blockaden können dazugehören!", ließ er gegenüber dem TV-Sender 'Welt' verlauten. Für ihn ist ein Bild von Menschen, die nicht nur still auf den Tischen diskutieren, sondern wortwörtlich zusammenstehen, entscheidend wichtig. "Im Stehen protestiert es sich übrigens auch ordentlich", wirft er fast scherzend ein – ein Seitenhieb darauf, dass Protest eben nicht zwingend Krawall bedeuten muss. Für Banaszak steht außer Frage: Demokratie ist kein Sofa-Projekt. Sie will gelebt, verteidigt, und manchmal auch an einem kalten Vormittag auf der Straße eingefordert werden. Kurz: Wer besorgt ist um die Zukunft des Landes, sollte Gesicht zeigen. Zweifel daran, dass das nötig ist? Hat er scheinbar ebenso wie die vielen Menschen, die das Thema gerade umtreibt.

Felix Banaszak, einer der beiden Spitzenleute der Grünen, ruft die Bevölkerung eindringlich dazu auf, sich am Wochenende aktiv – und friedlich – an Protesten gegen den AfD-Parteitag in Thüringen zu beteiligen. Er sieht sowohl Blockaden als auch andere gewaltfreie Aktionen als legitime Mittel, um ein klares Bild für die Demokratie zu schaffen und Zeichen gegen die Politik der AfD zu setzen. Die politische Debatte um die Methoden des Protests läuft heiß, da sowohl strafrechtliche, als auch gesellschaftliche Fragen – etwa die Abgrenzung zu radikalen Protestformen – diskutiert werden. Im Netz und bei Medien finden sich aktuell viele Berichte über die Protestbewegungen gegen die AfD, sowohl aus Sicht der Initiatoren als auch mit Stimmen der Polizei und Verwaltung in Thüringen. Hintergründe sind die erhöhte Anspannung nach den Europawahlen und die weiterhin vorhandene Gefahr rechtsextremer Tendenzen in diversen Landesteilen, was die Bedeutung der Gegenproteste verstärkt. Gerade in ländlichen Regionen beobachten Experten eine zunehmende Politisierung und Engagement-Bereitschaft von Bürgerinitiativen, die sich gegen die AfD und ihre Inhalte wenden.

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