Die Debatte um die Erbschaftsteuer sorgt seit Tagen für hitzige Reaktionen, besonders unter Unternehmer:innen und im Handwerk. ZDH-Präsident Dittrich pocht darauf, dass Betriebsvermögen – anders als etwa geerbte Luxusimmobilien – zur eigentlichen Wirtschaftskraft beiträgt und fordert eine Fortsetzung der Verschonung. Verschiedene Medien berichten, dass neben den Handwerksverbänden auch Familienunternehmer und Wirtschaftsvertreter vor möglichen negativen Folgen für die Nachfolge und die Wettbewerbsfähigkeit warnen. Die SPD hält jedoch an ihrem Gerechtigkeitsargument fest und verweist darauf, dass millionenschwere Erbschaften einen Beitrag zur öffentlichen Infrastruktur leisten sollten. Laut mehreren Zeitungen kommt hinzu, dass das Bundesverfassungsgericht wichtige Weichen mit seinem anstehenden Urteil stellt, bevor endgültige politische Entscheidungen fallen. SPD und Grüne fordern weiterhin Entlastungen für kleine Erbschaften, während die CDU/CSU und wirtschaftsnahe Verbände auf die Gefahr für Arbeitsplätze durch mögliche Steuererhöhungen hinweisen. Laut aktuellen Recherchen gibt es zudem Bedenken, dass Deutschland im internationalen Vergleich seine Unternehmen zu stark belastet, was Investitionen erschweren und Betriebe ins Ausland treiben könnte.