Hanno Busch gewinnt WDR Jazzpreis 2026

Der WDR Jazzpreis 2026 geht an den vielseitigen Gitarristen Hanno Busch – ein Statement für künstlerische Innovation und Nachwuchsförderung in NRW.

heute 07:21 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal sind Preise mehr als bloße Auszeichnungen: Der diesjährige WDR Jazzpreis landet bei Hanno Busch, einem Musiker, der mit seiner Gitarre quer durch das gesamte Genre-Spektrum reist. In Wuppertal geboren und mittendrin im Wandel zwischen Jazz, Rock, Blues und Pop – von klassischem Bandsound bis zu überraschend feinen Solo-Projekten. Die Jury war überzeugt: Seine Spielweise ist ebenso präzise wie emotional. Wer schon einmal einen Auftritt von Busch erlebt hat (und das Glück hatte, sein feines Gespür für Groove und Melodie live zu hören), wird das nicht verwundern. Neben Auftritten mit den Heavytones oder Größen wie Peter Herbolzheimer prägt Busch als Professor an der Musikhochschule Köln junge Talente, gibt also etwas von seinem Handwerkszeug weiter. Stimmen zu seinem Motivationslevel: immer angenehm zurückhaltend, nie selbstverliebt, eher neugierig. Der Jazzpreis ist, übrigens, mit satten 10.000 Euro dotiert und bringt jede Menge Bonus: eine Produktion sowie eine Konzerttour mit der legendären WDR Big Band. Apropos Nachwuchs – auch dafür gibt’s Applaus: Die Big Band der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln unter Leitung von Marcus Bartelt wird für ihr Engagement (und tolles Zusammenspiel!) als Nachswuchspreisträgerin belohnt. Swing, Latin, moderne Nummern – in 40 Jahren Bandgeschichte kommt hier Einiges zusammen. Spannend ist, wie junge Musiker:innen den Jazz auf eigene Weise interpretieren. Die Gala steigt am 27. März 2026 in der Festhalle Viersen, moderiert von Götz Alsmann (der schon mal ein lockeres Wort auf den Lippen hat). Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern hat sich als zusätzlicher Gast die Wuppertaler Sängerin Anna.Luca angekündigt – kann also eigentlich nur unterhaltsam werden. Wer’s nicht live schafft, kann das Ganze ab 20:03 Uhr bei WDR 3 im Konzert hören oder im Netz mitverfolgen. Und: Das WDR Fernsehen zeigt am 29. März um 8:45 Uhr die besten Momente. Wer mehr wissen will, schaut am besten direkt bei WDR3 vorbei. Der WDR Jazzpreis setzt übrigens seit über zwei Jahrzehnten ein Zeichen für die lebendige Jazzlandschaft Nordrhein-Westfalens. Ausgezeichnet werden Musiker:innen mit engem Bezug zur Region; die Jury stammt aus den verschiedensten Bereichen der Szene. Mit dabei: Stadt Viersen und PublicJazz Events. Weitere Infos und Fotos? Gibt’s auf den offiziellen Kanälen von WDR und ARD-foto.de.

Der WDR Jazzpreis 2026 geht an den Gitarristen und Komponisten Hanno Busch, der mit seinem kreativen, genreübergreifenden Spielstil beeindrucken konnte und inzwischen auch als Jazz/Pop-Professor viel für die Szene tut. Die Nachwuchsauszeichnung erhält die Big Band der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln – ein spannendes Zeichen für die Bedeutung von Musikbildung und neuen Stimmen aus der Region. Interessierte können die Preisverleihung am 27. März 2026 in Viersen live erleben oder über verschiedene WDR-Kanäle mitverfolgen. In aktuellen Artikeln wurde diskutiert, wie Jazzpreise oft dazu beitragen, weniger sichtbare Talente ins Rampenlicht zu rücken und die Vielseitigkeit des modernen Jazz abzubilden. Einen weiteren Schwerpunkt setzen viele Medien auf die Frage, wie regionale Musikpreise sich auf die Nachwuchsförderung und Community auswirken – insbesondere im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel und veränderten Hörgewohnheiten. Zudem lassen sich vermehrt Analysen finden, wie Streaming und Digitalisierung auch für Jazzmusiker neue Netzwerke und Verdienstmöglichkeiten eröffnen.

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