Es gibt archäologische Fundstücke, die einem den Kopf verdrehen – etwa uralte Steinkugeln, die weltweit auftauchen. Kugeln: Harmlos, möchte man meinen, wenn man an Kinderspielzeuge oder Sport denkt. In Israel und Spanien haben Forscher jedoch fast prähistorisch wirkende Exemplare geborgen, deren Herkunft wie Absicht und Funktion heute noch Rätsel aufgeben. Sogar 1,3 Millionen Jahre alt, sagen die Wissenschaftler (wer will sie widerlegen?). Und dann diese Ballspiele in Mittelamerika! Damals, vor dreitausendfünfhundert Jahren, ging es um mehr als den Sieg – manchmal, so heißt es, um Leben und Tod. Mehr als 1500 solcher Plätze wurden bei den Maya und ihren Nachbarn entdeckt, oft an Orten, die eher an ein Heiligtum als an einen Spielplatz erinnern. Am Sonntag, 22. Februar 2026, werden diese Geschichten ab 19:30 Uhr im ZDF zum Leben erweckt.
Die Welt der Zeichen ist noch undurchsichtiger. Irgendwie glauben wir zu wissen, was Schrift bedeutet, doch nehmen Sie beispielsweise die Linear-A-Schrift auf Kreta: Die Forscher können sie inzwischen entziffern, zumindest die Zeichen – aber nicht die Sprache dahinter! Wie ein Buch, das man lesen, aber nicht verstehen kann. An vielen Orten dieser Welt wurden Schriften erfunden, wieder verloren und ein Teil bleibt bis heute unverständlich. Manche Zeichen sind Bilder, andere stehen für Laute oder ganze Silben. Und wie es Archäologen und Epigraphiker so oft widerfährt: Je mehr sie entdecken, desto mysteriöser scheint die Vergangenheit zu werden. Die Episode mit diesen archaisch-magischen Codes läuft am 1. März 2026, ebenfalls um 19:30 Uhr.
Für Zugänglichkeit ist gesorgt: Die Sendungen gibt's mit Audiodeskription, Untertiteln und auch in Gebärdensprache in der ZDF-App. Wer jetzt richtig neugierig geworden ist und weitere Informationen möchte oder, typisch deutsch, das Ganze offiziell braucht: Die Redaktion ZDF-Kommunikation und Marion Leibrecht stehen für Rückfragen bereit – telefonisch, per Mail. Pressefotos gibt es für alle, die nach Bildern lechzen, online, per Telefon oder E-Mail. Und Journalisten können, nach Anmeldung, schon vorher reinschauen.
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Harald Lesch beleuchtet in neuen Terra-X-Folgen zwei große Rätsel der Archäologie: uralte Steinkugeln und die Ursprünge der Schrift. Die exakte Funktion der prähistorischen Kugeln, die an mehreren Fundorten weltweit auftauchten, bleibt ungeklärt – manche vermuten Spielgeräte, andere Werkzeuge oder gar rituelle Bedeutung. Besonders spannend: Auch nach aktuellen Erkenntnissen ist die Linear-A-Schrift zwar entzifferbar, bleibt aber inhaltlich ein Rätsel, da die Sprache selbst unbekannt ist – ein frustrierendes Dilemma für die Forschung, das weiterhin für Gesprächsstoff sorgt.
Zusätzlich ergab eine Online-Recherche: Die Bedeutung archäologischer Funde bleibt im öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs hoch, da sie Fragen zur Entwicklung von Kommunikation, Kultur und Technik aufwerfen. Gerade Sender wie das ZDF setzen verstärkt auf Formate, die Wissenschaft unterhaltsam aufbereiten und so auch junge Zielgruppen für Geschichte begeistern. Neue Grabungs- und Analyse-Technologien – beispielsweise DNA- und Materialanalysen oder KI-gestützte Bildauswertung – eröffnen dabei immer wieder neue Perspektiven auf alte Funde (zum Beispiel Details über Handel, Migration oder Alltagsleben, die bisher unbekannt waren).