In der Auswertung von FEV wurde ein praxisnahes Nutzungsprofil für Lastkraftwagen zugrunde gelegt. Depot-Ladung über Nacht spielt dabei eine zentrale Rolle; der Strombezug zum Industrietarif – etwa 19 Cent je Kilowattstunde – bildet die Kalkulationsbasis. Bemerkenswert ist dabei, dass Regionen mit noch günstigeren Strompreisen sogar ein größeres Einsparpotenzial erlauben.
Raffinierte Batterie-Dimensionierung spart Geld
Range-Extender-Lkw benötigen wesentlich kleinere Batterien als klassische E-LKW: 280 statt 560 kWh Kapazität reichen für viele Anwendungsszenarien aus. Selbst mit langsamem AC-Laden (22 kW) lässt sich so über Nacht der Großteil der Strecke elektrisch abdecken. Dadurch entfällt die teure und aufwändige Megawatt-Ladeinfrastruktur, die ansonsten vielerorts noch fehlt.
Kostenvorteil im hart umkämpften Logistikmarkt
Gewinnbringend ist die Technik insbesondere durch geringere Anschaffungskosten und weniger Fahrzeuggewicht – was wiederum zusätzliche Nutzlast bedeutet. Der hohe elektrische Anteil und die niedrigen 'Tankkosten' durch günstigen Nachtstrom machen das Konzept im Alltag praktikabel. Ein weiterer Pluspunkt: Die Einbindung in bestehende Betriebsabläufe gelingt einfach, da öffentliche Schnellladepunkte kaum nötig sind.
Die vollständige Pressemeldung kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://fev.group/15e831
Für Nachfragen: Marius Strasdat, T +49 241 5689-6452, strasdat@fev.com
Die Untersuchung der FEV Group macht auf einen spannenden denkbaren Paradigmenwechsel im Transportsektor aufmerksam. Range-Extender-Trucks bieten nicht nur einen Kostenvorteil von bis zu einem Drittel gegenüber Dieselfahrzeugen; sie bringen außerdem ein Paket praktischer Vorteile mit: geringere Batteriegrößen, einfachere Integration in bestehende Logistik und niedrigere CO2-Emissionen. Recherchen in der aktuellen Fachpresse zeigen, dass die Diskussion um batterieelektrische Alternativen für den Schwerlastverkehr stark an Fahrt aufgenommen hat – viele Unternehmen testen mittlerweile unterschiedliche Konzepte, von Wasserstoff über reine BEVs bis hin zu Mischformen wie Range-Extendern.
Neuere Berichte belegen, dass die Ladeinfrastruktur gerade im Fernverkehr ein entscheidendes Nadelöhr bleibt. Range-Extender könnten daher eine realistische Brückenlösung darstellen, bis leistungsstarke Schnelllader flächendeckend verfügbar sind. Ungeklärt ist aktuell noch, wie sich der politische Rückenwind für emissionsarme Nutzfahrzeuge – etwa durch Förderprogramme oder CO2-Regulierung – mittelfristig auf weitere Innovationen im Segment auswirken wird. Unternehmen wie Daimler, Volvo und MAN experimentieren verstärkt mit modularen Antriebskonzepten. Dazu fällt auf: Laut neuesten Zahlen aus der Logistikbranche werden die Anforderungen der Spediteure immer komplexer – reine Lösungen gewinnen selten, hybride Strategien könnten also zum Standard avancieren.
Ergänzend liefert eine Übersicht aktueller Nachrichten folgende Beobachtungen: