Neue FEV-Studie: Range-Extender-Lkw können TCO um ein Drittel senken

Nach aktuellen Analysen des Entwicklungsdienstleisters FEV aus Aachen könnten spezielle Hybrid-Lastwagen, sogenannte Range-Extender-Trucks, die Gesamtbetriebskosten (TCO) gegenüber klassischen Diesel-Lkw deutlich senken. Abhängig vom Fahrprofil soll der Kostenvorteil bis zu 33 Prozent betragen – selbst auf langen Strecken ist noch eine merkliche Ersparnis möglich. Nebenbei verringert die Technik den CO2-Ausstoß des Schwerlastverkehrs spürbar.

heute 13:52 Uhr | 2 mal gelesen

In der Auswertung von FEV wurde ein praxisnahes Nutzungsprofil für Lastkraftwagen zugrunde gelegt. Depot-Ladung über Nacht spielt dabei eine zentrale Rolle; der Strombezug zum Industrietarif – etwa 19 Cent je Kilowattstunde – bildet die Kalkulationsbasis. Bemerkenswert ist dabei, dass Regionen mit noch günstigeren Strompreisen sogar ein größeres Einsparpotenzial erlauben.

Raffinierte Batterie-Dimensionierung spart Geld

Range-Extender-Lkw benötigen wesentlich kleinere Batterien als klassische E-LKW: 280 statt 560 kWh Kapazität reichen für viele Anwendungsszenarien aus. Selbst mit langsamem AC-Laden (22 kW) lässt sich so über Nacht der Großteil der Strecke elektrisch abdecken. Dadurch entfällt die teure und aufwändige Megawatt-Ladeinfrastruktur, die ansonsten vielerorts noch fehlt.

Kostenvorteil im hart umkämpften Logistikmarkt

Gewinnbringend ist die Technik insbesondere durch geringere Anschaffungskosten und weniger Fahrzeuggewicht – was wiederum zusätzliche Nutzlast bedeutet. Der hohe elektrische Anteil und die niedrigen 'Tankkosten' durch günstigen Nachtstrom machen das Konzept im Alltag praktikabel. Ein weiterer Pluspunkt: Die Einbindung in bestehende Betriebsabläufe gelingt einfach, da öffentliche Schnellladepunkte kaum nötig sind.

Die vollständige Pressemeldung kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://fev.group/15e831

Für Nachfragen: Marius Strasdat, T +49 241 5689-6452, strasdat@fev.com

Die Untersuchung der FEV Group macht auf einen spannenden denkbaren Paradigmenwechsel im Transportsektor aufmerksam. Range-Extender-Trucks bieten nicht nur einen Kostenvorteil von bis zu einem Drittel gegenüber Dieselfahrzeugen; sie bringen außerdem ein Paket praktischer Vorteile mit: geringere Batteriegrößen, einfachere Integration in bestehende Logistik und niedrigere CO2-Emissionen. Recherchen in der aktuellen Fachpresse zeigen, dass die Diskussion um batterieelektrische Alternativen für den Schwerlastverkehr stark an Fahrt aufgenommen hat – viele Unternehmen testen mittlerweile unterschiedliche Konzepte, von Wasserstoff über reine BEVs bis hin zu Mischformen wie Range-Extendern.

Neuere Berichte belegen, dass die Ladeinfrastruktur gerade im Fernverkehr ein entscheidendes Nadelöhr bleibt. Range-Extender könnten daher eine realistische Brückenlösung darstellen, bis leistungsstarke Schnelllader flächendeckend verfügbar sind. Ungeklärt ist aktuell noch, wie sich der politische Rückenwind für emissionsarme Nutzfahrzeuge – etwa durch Förderprogramme oder CO2-Regulierung – mittelfristig auf weitere Innovationen im Segment auswirken wird. Unternehmen wie Daimler, Volvo und MAN experimentieren verstärkt mit modularen Antriebskonzepten. Dazu fällt auf: Laut neuesten Zahlen aus der Logistikbranche werden die Anforderungen der Spediteure immer komplexer – reine Lösungen gewinnen selten, hybride Strategien könnten also zum Standard avancieren.

Ergänzend liefert eine Übersicht aktueller Nachrichten folgende Beobachtungen:

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