Heizungszeitschaltuhr im Sommer? Unbedingt prüfen!

Der Wechsel zur Sommerzeit steht mal wieder an: In der Nacht auf den 29. März springen die Uhren von 2 auf 3 Uhr. Während Smartphone, Laptop und Co. den Sprung ganz entspannt allein schaffen, hinken viele Heizungszeitschaltuhren dem Sonnenzeiger oft nach. Damit niemand morgens friert oder am Abend unnötig heizt, sollten Hausbesitzer und Mieter ihre Heizungstimer unter die Lupe nehmen. 'Am besten jetzt nachsehen und gegebenenfalls die Uhr an der Heizungsanlage anpassen', empfiehlt Markus Lau vom Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG).

heute 09:19 Uhr | 2 mal gelesen

Wer einmal im Morgengrauen gefröstelt hat, weil die Heizung noch immer auf Winterzeit läuft, der kennt das Problem: Bleibt die Zeitschaltuhr der Heizungsanlage auf dem alten Rhythmus, startet die Temperaturregulierung schlichtweg zu spät. Markus Lau von DVFG bringt es auf den Punkt: 'Wenn nicht umgestellt wird, wärmt die Heizung morgens erst ab sieben statt ab sechs Uhr. Am Abend läuft sie entsprechend länger durch – wenig sinnvoll.' Also: Spätestens zum Sommerzeit-Start die Einstellungen checken. Viele modernen Heizkessel besitzen zwar eine Funkuhr, ältere Modelle dagegen leider nicht. Wer keinen Zugang zum zentralen Timer hat, etwa in Mietwohnungen, kann mit digitalen Thermostaten das nachsteuern. Diese lassen sich per App leicht auf die neue Zeit einstellen – oder erledigen die Umstellung, sofern technisch möglich, selbstständig. Ein Ausflug in die App-Einstellungen genügt, und schon bleibt das Schlafzimmer mollig, ohne dass der Energieverbrauch aus dem Ruder läuft. Noch ein kurzer Exkurs zum eingesetzten Brennstoff: Flüssiggas – häufig als LPG bezeichnet – besteht überwiegend aus Propan und Butan. Dieser Energieträger wird unter moderatem Druck verflüssigt, verbrennt vergleichsweise sauberer und ist relativ flexibel einsetzbar, sei es für Heizen, Kühlung, mobile Anwendungen oder als Treibstoff. Wer ökologische Alternativen sucht, kann inzwischen auf biogenes Flüssiggas oder in naher Zukunft auch auf erneuerbaren Dimethylether (rDME) zurückgreifen.

Kurzum: Bei der Umstellung auf Sommerzeit darf die Heizung nicht vergessen werden, sonst passt das Zeitprofil für warme Stuben nicht mehr und es wird zur falschen Uhrzeit (heiß oder kalt). Selbst digital gesteuerte Thermostate sollten einmal auf die neue Zeit überprüft werden. Flüssiggas bleibt als Energieträger gefragt, da es sauberer verbrennt und immer mehr ökologische Varianten auf den Markt kommen. Zusätzliche Recherche: Nach aktuellen Artikeln warnen Verbraucherschützer insbesondere vor Energieverschwendung durch fehlerhafte Timer. Viele ältere Heizsysteme nehmen einen stundenlangen, unnötigen Lauf in Kauf, wenn die Uhr nicht angepasst wird, was sich nun bei weiter steigenden Energiepreisen deutlicher im Geldbeutel bemerkbar macht ([Quelle: sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Gleichzeitig wächst das Angebot an automatischen Systemen, die Sommer- und Winterzeit eigenständig erkennen – doch bleibt der Mensch oft erster Fehlerfaktor beim Nachjustieren. Experten raten, insbesondere in Mehrfamilienhäusern, proaktiv mit Vermietern oder der Hausverwaltung Rücksprache zu halten, um ein ganzjährig effizient abgestimmtes Heizprofil zu gewährleisten. ([Quelle: faz.net](https://www.faz.net)). Technische Innovationen, die auf erneuerbare Energieträger und intelligente Zeitschalttechnik setzen, werden zwar gefördert, aber der Kosten-Nutzen-Faktor für private Haushalte ist weiterhin individuell abzuwägen.

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