Die Hochschule Burgenland (Department Energie & Umwelt) verfolgt bereits seit längerem einen naheliegenden, aber wirkungsvollen Ansatz: Wer schon Kinder und Jugendliche für Nachhaltigkeit gewinnt, sorgt dafür, dass das Thema in den Köpfen bleibt. Das Motto "Www – Wie wollen wir wohnen?" zieht sich dabei durch zahlreiche vergangene Initiativen, die stets gemeinsam mit Partnern aus der Region stattfanden. Das Ganze geht nun in die nächste Runde: Im Rahmen des FFG-geförderten Projekts "Wwww3_FutureFit: Wie werden wir wohnen – klimafit ist zukunftsfit" werden heuer zehn Zuschüsse an Bildungseinrichtungen in Österreich vergeben, jeweils 1.000 Euro pro Schule.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie sieht unser Wohnen von morgen aus – und wie wird es klimafreundlich und widerstandsfähig gegen den Klimawandel? Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, das gemeinsam zu erforschen. Sie beschäftigen sich mit nachhaltiger Architektur oder Fragen wie: Wieviel Einfluss hat mein Verhalten auf den Energieverbrauch zuhause? Wie können Gebäude an die sich wandelnden Bedingungen angepasst werden? Ziel ist, dass junge Menschen verstehen, wie ihre Entscheidungen ihren Alltag und den des Planeten beeinflussen.
Schulen aller Art können sich ab sofort direkt mit Projektideen melden – das Ganze läuft nach dem Prinzip 'Wer zuerst kommt, mahlt zuerst'. 1.000 Euro Pauschale gibt’s für innovative Unterrichtsprojekte, zu Themen wie Gebäudetechnik, Energienutzung oder nachhaltigem Bauen, gerade dann, wenn sonst das Budget fehlt. Antragstellen können Lehrkräfte unkompliziert direkt per E-Mail.
Praktisch: Alle erforderlichen Infos stehen im Infoblatt (https://www.ffg.at/sites/default/files/2025-06/Infoblatt_Kooperationszuschuss_Lehrende_2025.pdf) beziehungsweise online (https://www.ffg.at/talente-regional/kooperationszuschuss) bereit.
Bis Mai 2028 läuft das Projekt und sorgt damit für langen Atem. Besonders spannend: In forschungsnahen Workshops lernen die Kids nicht bloß Theorie, sondern bekommen mit „Research Buddies“ und rollierendem Wissens-Austausch zwischen den Jahrgängen direkten Draht zu moderner Forschung und Technik. Eltern werden nicht vergessen: Die werden via Workshops, Theaterszenen, Stationenbetrieb und – manchmal etwas überraschend – einer Wanderausstellung aktiv mit eingebunden, so dass das Wissen in die ganze Familie wandert.
Noch was: Auf Spaziergängen mit Betrieben aus der Technik- und Energiebranche tauchen die Schüler*innen in echte Berufswelten ein – praktischer kann Forschung nicht werden. Am Ende bleibt das gesammelte Praxis-Wissen digital für alle abrufbar, auch nach Abschluss des Projekts. Mit dabei sind diesmal Schulen und Unternehmen aus dem Burgenland und Umgebung.
Mehr Infos über Studienoptionen oder Kooperationen gibt es direkt auf www.hochschule-burgenland.at; Kontaktperson: Mag. Christiane Staab, Tel. +43 57707 3537, E-Mail: christiane.staab@hochschule-burgenland.at
Das Engagement der Hochschule Burgenland im Bereich Energie & Umwelt ist Teil eines umfassenden Trends hin zu nachhaltiger Bildung, insbesondere für junge Menschen. Ziel des aktuellen Projekts ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig mit innovativen Konzepten für klimafreundliche Gebäude vertraut zu machen und sie dazu zu motivieren, eigene Ideen aktiv einzubringen. Laut aktuellen Pressestimmen ist diese Art der Förderung und Zusammenarbeit Teil einer österreichweiten Strategie, die darauf abzielt, Bildungsinstitutionen, Wissenschaft und Wirtschaft stärker zu vernetzen und auf die künftigen Herausforderungen im Klimaschutz vorzubereiten. Neuere Medienberichte und Studien zeigen, dass Projekte wie diese den Wissenstransfer zwischen Generationen effektiv fördern und konkrete Veränderungen im Alltag anstoßen können, beispielsweise in der Auswahl von Baumaterialien, dem Umgang mit Energie sowie in alltäglichen Verhaltensmustern. Darüber hinaus berichten Bildungsexperten davon, dass sich langfristig sowohl die Motivation der Schüler*innen als auch das Bewusstsein der Familien für Nachhaltigkeitsthemen messbar verstärken – spätestens dann, wenn Kinder zu Multiplikatoren innerhalb ihrer Familien werden. Auch im europäischen Vergleich zeigen sich solche Kooperationen als erheblicher Hebel für Innovationen in der Bildungslandschaft und den Klimaschutz.