Inflation in Deutschland zum Jahresende 2025 deutlich abgeschwächt

Im Dezember 2025 verlangsamt sich der Preisanstieg in Deutschland deutlich – laut den Prognosen des Statistischen Bundesamtes liegt die Inflationsrate nur noch bei 1,8 Prozent.

06.01.26 14:09 Uhr | 11 mal gelesen

Noch im November bewegte sich die Inflation bei 2,3 Prozent, was zeigt, wie dynamisch die Lage gerade ist. Auffällig: Von November auf Dezember war bei den Preisen praktisch Stillstand angesagt – da hat sich offenbar nicht viel getan. Im Schnitt für das gesamte Jahr wird die Inflationsrate wohl um 2,2 Prozent kreisen, was durchaus ein gewisser Fortschritt zum Vorjahr ist. Erwähnenswert, weil subtiler – die sogenannt "Kerninflation", also die Anpassung ohne schnelle Preissprünge bei Energie und Lebensmitteln, ist zwar ebenfalls gefallen (2,5 auf 2,4 Prozent), bleibt aber immer noch über dem allgemeinen Wert. Schaut man genauer hin, sieht man, dass Energie sogar billiger geworden ist (-1,3 Prozent verglichen mit letztem Dezember), während die Nahrungsmittelpreise nur sanft anzogen (plus 0,8 Prozent). Der eigentliche Preistreiber: Dienstleistungen klettern weiterhin mit 3,5 Prozent. Da wundert es mich ein bisschen, ob das wirklich schon die allerletzte Entwarnung ist – alles in allem wirkt es jedenfalls so, als ob sich die Situation entspannt, allerdings mit einigen Unsicherheitsfaktoren.

Die Inflationsrate in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt im Dezember 2025 auf 1,8 Prozent gefallen, nachdem sie im November noch bei 2,3 Prozent lag. Insbesondere die günstiger gewordenen Energiepreise tragen zum Rückgang bei, während Dienstleistungen weiterhin relativ teuer werden. Prognosen mehrerer Wirtschaftsexperten deuten an, dass die Inflationsdynamik 2026 weiter nachlässt, allerdings könnten geopolitische Spannungen oder abrupte Kurswechsel auf Energiemärkten die Entwicklung weiterhin beeinflussen. Neueste Analysen betonen zudem, dass die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag die geringere Inflation spüren, etwa beim Tanken und Heizen, zugleich bleibt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung bestehen. Viele Medien berichten ergänzend, dass auch der Arbeitsmarkt von einer abnehmenden Teuerung profitieren könnte, da Löhne sich besser angleichen und Ausgaben kalkulierbarer werden – ob das den Konsum spürbar ankurbelt, ist unter Beobachtung.

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