Das Führungsgremium der SOS-Kinderdörfer weltweit bekommt ab 1. März 2026 ein neues Gesicht: Mit Prof. Dr. Sabina Schutter und Petra Sorge-Booms zieht eine Doppelspitze aus erfahrenen Akteurinnen in das Vorstandsbüro ein. Dank und Lob richtet der Aufsichtsrat an Susanne Prinzessin von Hessen, die das Amt zuvor Übergangsweise verantwortungsvoll geführt und den Wechsel mitgestaltet hat. Die Schlüsselthemen bleiben: Transparenz, konsequente Aufarbeitung sowie das unbedingte Wohl der betreuten Kinder – daran wird sich auch unter neuer Führung nichts ändern. Schutter, bisher führende Kraft im deutschen SOS-Kinderdorf e.V., bringt nicht nur umfassende Management-Erfahrung mit, sondern auch einen entschlossenen Ansatz für Kinderschutz und Corporate Governance. Ihre neue Kollegin Sorge-Booms, seit 2022 im Verein, verbindet langjähriges Know-how in der Wirtschaft mit Innovationsgeist im Fundraising. Gemeinsam wollen sie nicht nur Bewährtes fortsetzen, sondern die Organisation gezielt weiterentwickeln, immer mit einem wachsamen Blick auf die Erwartungen der Spender*innen und Partner. Nach außen wirken die SOS-Kinderdörfer weiterhin als verlässliche Anlaufstelle und kraftvolle Stimme für junge Menschen und ihre Familien – jenseits administrativer Veränderungen. Persönlich beeindruckt mich die Vielschichtigkeit dieser beruflichen Biografien und der Mut zu klaren, manchmal auch unbequemen Ansagen. Die Realität in solchen Ämtern ist oft kein leises Drehen am Rädchen, sondern fordert kräftige, manchmal auch kantige Entscheidungen. Wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass Veränderung und Beständigkeit bei Vereinen wie diesem Hand in Hand gehen müssen.
Hier übernimmt ab März 2026 ein neues Vorstandstandem das Ruder bei SOS-Kinderdörfer weltweit e.V. Mit Prof. Dr. Schutter und Petra Sorge-Booms stehen Beständigkeit und Aufbruch eng beieinander: Der Verein verspricht, Kinderschutz und Transparenz noch konsequenter in den Mittelpunkt zu rücken – Stichwort Vertrauensarbeit. Aktuell betont der Verein außerdem, dass trotz Herausforderungen wie knapper werdenden Spendeneinnahmen und strenger gewordener Auflagen im internationalen Hilfsumfeld die operative Arbeit für Kinder und Familien unvermindert weiterläuft. Neuere Nachrichten zeigen, dass sich viele NGOs, darunter SOS-Kinderdörfer, zunehmend öffentlich für politische Rahmenbedingungen engagieren, um den Schutz von Kindern weltweit zu stärken und auf Missstände etwa in Krisengebieten aufmerksam zu machen. Auch das Thema Digitalisierung der Vereinsarbeit – etwa das Monitoring von Kinderschutzstandards – wird zunehmend diskutiert, um wirksamer und transparenter agieren zu können.