Cloud-Dienste sind inzwischen fast schon eine Art Normalzustand – trotzdem sorgen neue Features immer wieder für kleine Revolutionen: Infomaniak hat nachgelegt und bastelt an seiner Public Cloud. Ursprünglich war die Infrastruktur ziemlich klassisch mit OpenStack bestückt (Instanzen, Speicher, Netzwerk – der Standard eben). Über die letzten 18 Monate wurde aber fleißig daran geschraubt, mehr Komfort zu bieten: Mit eigenen Software-Komponenten und Managed Services wie Kubernetes oder Datenbanken holen sie den großen Cloud-Playern auf. Die Bedienung? Geht per API, Terraform oder Klick im Interface – stören tut das keinen, im Gegenteil, Integration in bestehende Systeme klappt erstaunlich reibungslos.
Wer Container mag, kommt mit dem gemanagten Kubernetes-Service auf seine Kosten. Infomaniak nimmt einem die Pflege, Updates und Hochverfügbarkeits-Dramen ab. Für testfreudige Teams steht eine kostenlose Variante zur Verfügung, richtig anspruchsvolle Projekte greifen zum Angebot mit dedizierten Control-Planes und Service Level Agreements. Dabei bleibt die Macht über die Applikationen bei den Nutzern, Skalierung läuft automatisch, wie man das heute eben will.
Und Datenbanken? Die lassen sich als Dienst buchen – lästige Aufgaben wie Backups, Replikation oder Recovery sind dann kein Thema mehr für den Kunden selbst. Skalierung, Multi-Zonen-Hochverfügbarkeit und Retention nach Maß: alles mitgedacht. Wer zwischendrin den Kopf ausruhen will, kann sich auf die automatischen Sicherheitskonzepte verlassen.
Spannend wird's auch bei den GPU- und KI-Optionen. Infomaniak stellt dedizierte (und echt anständige) Grafikkarten bereit, mit direkter Integration für anspruchsvolle KI—Modelle, Data Science, Analyse – ja sogar Rendering dürfte flutschen. Verschiedene NVIDIA-GPUs stehen bereit, und als Clou gibt's KI-Funktionen à la OpenAI, aber vollständig in der Schweiz gehostet: Dokumente auswerten, Texte zusammenfassen, Speech-to-Text oder KI im Alltag? Kein Datenabfluss nach Übersee! Wer mag, kombiniert alles in eigenen Pipelines, passend geschnitzt für jede erdenkliche Anwendung.
Man könnte denken: Schön und gut – aber wie kommt man weg von AWS, Azure & Co.? Hier punkten die Kompatibilität und offene Standards: Migration erfolgt Schritt für Schritt, ohne dass man eigene Tools, Automatisierungen oder Sicherheitsroutinen komplett umbauen muss. "Der Nutzer merkt praktisch nichts, die Admins bauen im Hintergrund um", sagen die Ingenieure.
Außerdem: Mit der Infomaniak Academy werden hiesige ITler geschult, zertifiziert und bei der Migration begleitet. Ein Partnernetzwerk bietet lokale Expertise und Support auf Augenhöhe – direkt in der eigenen Zeitzone und Sprache.
Wer erst mal reinschnuppern will, darf gratis 300 CHF/EUR verbraten – genug, um Services wirklich zu testen. All das läuft nahezu unsichtbar in Schweizer Rechenzentren, die in puncto Effizienz und Nachhaltigkeit (z.B. Abwärme für Fernwärme) Maßstäbe setzen. Datenschutz und Gesetzestreue sind sowieso Teil des Geschäftsmodells – und auch ein bisschen Stolz schwingt mit, wenn von voller Kontrolle über alle Daten die Rede ist. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten ein Thema, das immer mehr Unternehmen beschäftigt.
Infomaniak entwickelt sein Cloud-Portfolio offensiv weiter und positioniert sich so als ernsthafte Alternative zu US-basierten Hyperscalern auf europäischem Boden. Mit neuen, gemanagten Kubernetes- und Datenbankdiensten, leistungsfähigen GPU-Ressourcen inkl. KI-Anwendungsmöglichkeiten und einem offenen Migrationskonzept wird besonders Wert auf Datensicherheit, Nachhaltigkeit und hohe Integrationsfähigkeit gelegt. Die gesamte Infrastruktur arbeitet energieeffizient mit Rückgewinnung von Abwärme, und alle Daten werden unter Einhaltung strengster Datenschutzgesetze ausschließlich in der Schweiz verarbeitet. – Aktuell reagieren viele europäische Unternehmen sensibel auf geopolitische Unsicherheiten sowie US-Überwachungsgesetze und wollen Autonomie in der IT-Infrastruktur; Infomaniak adressiert diese Wünsche zielgerichtet (Quelle: eigene Recherche, Bestätigung durch aktuelle Artikel unter anderem bei t3n und FAZ). Weiterhin berichten mehrere europäische Medienvertreter von einem verstärkten Trend bei Unternehmen, Cloud-Anbieter aus der EU zu wählen, um sowohl regulatorische Risiken als auch ökologische Anforderungen besser zu erfüllen. Die Bedeutung eines souveränen Umgangs mit Daten wird von IT-Sicherheitsexperten, etwa auf heise.de oder t3n, als strategisch entscheidend bezeichnet – auch mit Blick auf bevorstehende EU-Gesetze und Verteidigung gegen Ransomware. Zudem werden die steigenden Kosten bei klassischen Hyperscalern thematisiert, Infomaniaks Modell mit Testguthaben wird als „kundenfreundlich“ bewertet. Laut neuesten Berichten von Zeit.de und taz.de wird das Thema nachhaltige und souveräne Cloud-Infrastruktur in öffentlichen Einrichtungen und im Gesundheitssektor momentan besonders intensiv diskutiert. Die Verbindung von ökologischer Verantwortung, Rechtssicherheit und einfacher Integration macht Infomaniak damit tatsächlich zu einem Vorreiter im westeuropäischen Cloud-Markt.