Iran sorgt international für Aufsehen, indem er nach der Terrorlistung seiner Revolutionsgarden durch die EU zum Gegenschlag ausholt und die europäischen Streitkräfte seinerseits als Terrororganisationen brandmarkt. Der politische Hintergrund dafür liegt in einem iranischen Gesetz aus dem Jahr 2019, das es dem Land erlaubt, auf internationale Sanktionen oder Terrorlistungen zu reagieren – ein politischer Reflex auf die US-Entscheidung von damals. Konkrete Auswirkungen auf internationale Einsätze oder die praktische Zusammenarbeit werden jedoch als eher gering eingeschätzt; meist bleibt es bei verbalen Eskalationen und symbolischen Akten. Laut aktuellen Analysen in internationalen Medien verstärkt der Vorgang allerdings die Spannungen zwischen Iran und dem Westen, erschwert diplomatische Bemühungen und verschärft das gegenseitige Misstrauen. Experten warnen zudem vor möglichen Auswirkungen auf künftige Verhandlungen zu Nuklearthemen oder Wirtschaftssanktionen, da das gegenseitige Misstrauen zunimmt.