Israel hat mit gezielten Luftschlägen in Südsyrien ein Ausrufezeichen gesetzt – angeblich zum Schutz von Drusen, die dort Opfer von Gewalt wurden. Interessant: Anders als sonst lag das Ziel diesmal nicht nur bei iranischer oder Hisbollah-naher Infrastruktur, sondern traf unmittelbar syrische Regierungsstellungen. Während die internationale Gemeinschaft die zunehmend fragile Lage mit Sorge betrachtet, warnen Analysten inzwischen, dass die Grenzregion zwischen Israel und Syrien mehr und mehr zum Pulverfass werden könnte. Nach Berichten der FAZ hat Israel am Freitag zahlreiche Ziele in Syrien attackiert, während die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mehrere Todesopfer meldet (Quelle: FAZ). Der Guardian berichtet von zunehmenden Spannungen in der Grenzregion, die durch militärische Manöver und Drohnenüberflüge weiter verschärft werden (Quelle: The Guardian). Zeit Online hebt hervor, dass Israel zuletzt auch interne Bedrohungen und Raketen aus dem Gazastreifen als Grund für seine Attacken nannte (Quelle: Zeit Online).