Jubiläumsjahr: Quirin Privatbank überschreitet 10-Milliarden-Marke bei verwaltetem Kundenvermögen

Berlin – Pünktlich zum 20. Gründungsjahr verzeichnet die Quirin Privatbank ihr bislang stärkstes Ergebnis vor Steuern: Mit einem Plus auf 18,3 Mio. Euro und über 10,5 Mrd. Euro Kundengeldern markiert das Jahr 2025 einen weiteren Meilenstein. Gemeinsam mit der digitalen Tochter quirion betreut die Bank damit rund 117.000 Menschen – das sind deutlich mehr als noch 2024.

16.04.26 10:48 Uhr | 9 mal gelesen

Manchmal gehen Bankengeschichten so: Eine Idee, die zuerst etwas quer wirkt, setzt sich irgendwann durch. Karl Matthäus Schmidt erinnert sich vermutlich noch an die skeptischen Blicke, als er den Provisionsmodus im Beratungsgeschäft abschaffen wollte. Heute – 20 Jahre später – wächst die Quirin Privatbank gegen den Strich der Branche: Mehr Kunden, mehr verwaltetes Vermögen, mehr Ertrag. Das Geschäftsergebnis vor Steuern hat sich seit 2022 beinahe verdoppelt. Und ganz ehrlich: Für eine Bank, die 'Honorarberatung' beinahe zur Marke gemacht hat, ist das durchaus beachtlich. Im Privatkundengeschäft wurden im letzten Jahr rund 1.500 Neukunden gewonnen. Das Kundenvermögen stieg um 7 % auf satte 7,2 Milliarden Euro. Wer behauptet also, dass unabhängige Beratung nicht den Nerv der Zeit träfe? Auch operationell schlägt sich das Wachstum nieder: Der Überschuss aus Provisionen legte um 6 % zu. Und obwohl die Bank 2024 kräftig in die Zukunft investiert hat, blieben die Verwaltungskosten diesmal im Rahmen – ein seltenes Kunststück in der Finanzwelt. Eine Konstante scheint die Zufriedenheit der Kundschaft: 87 % geben positives Feedback, der Net Promoter Score bleibt auf Branchen-Bestwerten. Interessant, wie quirion, die digitale Tochter, performt: Über 19.000 neue Kunden bedeuten jetzt mehr als 100.000 quirion-Nutzer – und ein verwaltetes Vermögen, das die 3-Milliarden-Grenze durchbrochen hat. Goal-Based Investing, einfache Aktienanlagen und etliche Auszeichnungen, zuletzt etwa der Goldene Bulle, verleihen quirion dabei ein ordentliches Renommee. Nicht vergessen: Auch im Kapitalmarktgeschäft bleibt die Bank am Ball. Trotz wechselhaftem Wirtschaftswetter und schwächelnder Mid- und Small-Caps hat der Bereich Capital Markets am Ende ein starkes Ergebnis hingelegt – mit einer deutlich verbesserten Cost-Income-Ratio. Noch ein Blick aufs Fundament: Die Bilanzsumme wächst, die Kapitalquote bleibt auf hohem Niveau, Eigenkapital steigt. Die Dividende? 0,13 Euro pro Aktie sollen es laut Plan sein. Was kommt? Eine staatlich geförderte Altersvorsorge-Plattform ab 2027, die gerade für die vielen Deutschen, die bisher einen Bogen um Aktien gemacht haben, eine Einladung zum Mitmachen sein könnte. Eine Fusion aus persönlicher Beratung und digital-gestützter Planung, ganz nach dem Zeitgeist. Die Quirin Privatbank, vor 20 Jahren als 'Irritation' gestartet, scheint sich in ihrer Nische inzwischen bestens eingerichtet zu haben. Ob das so bleibt? Die Branche bleibt unberechenbar, aber die Bank hat in diesem Jubiläumsjahr eine solide Grundlage gelegt.

Die Quirin Privatbank feierte 2025 ihr 20-jähriges Firmenjubiläum mit einem bisher unerreichten Geschäftsergebnis: Das Vorsteuerergebnis stieg auf 18,3 Millionen Euro und das verwaltete Kundenvermögen kletterte auf über zehn Milliarden Euro. Sowohl das klassische Privatkundengeschäft als auch die Digitaltochter quirion legten in Kundenzahlen und Volumen deutlich zu, was die Robustheit der Honorarberatung unterstreicht. Während quirion mit digitalem Ansatz und Auszeichnungen zu den führenden Anbietern zählt, stabilisierte sich auch das traditionellere Kapitalmarktgeschäft trotz widriger Marktumstände. Die Ziele für die kommenden Jahre sind ambitioniert: insbesondere das geplante Altersvorsorgedepot ab 2027 könnte neuen Schwung in die Aktienkultur bringen und die Bank weiter als Innovator etablieren. Darüber hinaus bleibt die Quirin Privatbank mit ihrer eigenständigen, provisionsunabhängigen Beratung ein Sonderfall unter deutschen Finanzhäusern. Ergänzend aus aktuellen Recherchen: - Nach Angaben der Süddeutschen (März 2024) verzeichnen Privatbanken wie Quirin steigende Nachfrage nach unabhängiger und transparenter Beratung, gerade im Lichte des durch KI beschleunigten Wandels im Banking. - Die Digitalisierung verändert weiterhin das Verhältnis zwischen Kunden und Anbietern tiefgreifend: t3n betont, dass Robo-Advisor wie quirion durch Automatisierung und KI-unterstützte Werkzeuge gerade jüngeren Anlegern den Markteintritt erleichtern. - Außerdem verweist die FAZ darauf, dass regulatorische Anforderungen und wachsende Bedeutung nachhaltiger Investments Banken weiterhin zu Innovationen und Anpassungen zwingen—auch und gerade im Private Banking. Diese Trends dürften die Entwicklung von Quirin Privatbank und quirion in den nächsten Jahren direkt prägen.

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