Die Deutsche Bahn setzt ihre Strategie fort, sich von internationalen Aktivitäten zu lösen, doch große Kapitalzuflüsse bleiben diesmal aus. Nach dem erfolgreichen Verkauf von DB Schenker fallen die zu veräußernden Einheiten wie DB International Operations – trotz globaler Präsenz – finanziell kaum ins Gewicht. Dennoch hält Bahnchefin Palla am Sanierungskurs fest: Weniger Miese, mehr Effizienz, weniger Jobs – und die Hoffnung, dass sich der riesige Apparat so besser steuern lässt. In aktuellen Medienberichten wird dies kritisch beleuchtet. Laut 'Spiegel' ist der Druck auf die Bahn, endlich profitabler zu werden, enorm; man spricht dort von einem 'Marathon der Restrukturierung'. Besonders der massive Personalabbau und die Herausforderungen bei DB Cargo sorgen für Unruhe, während gleichzeitig Verbesserungen im alltäglichen Bahnbetrieb von vielen Kundinnen und Kunden bislang kaum spürbar sind. Zudem wird angemerkt, dass die politischen Erwartungen an die Deutsche Bahn – wie etwa einen spürbaren Beitrag zur Verkehrswende – den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und öffentlichem Auftrag besonders schwierig machen (Quelle: www.spiegel.de, www.zeit.de, www.faz.net, www.sueddeutsche.de, www.dw.com).
09.06.26 05:02 Uhr