Am Samstag ließ RB Leipzig verlauten, dass sich der Klub gemeinsam mit Kevin Kampl auf ein vorgezogenes Vertragsende zum 31. Januar 2026 geeinigt hat. Der mittlerweile 35-jährige Mittelfeldstratege hatte aus persönlichen, familiären Gründen um die Auflösung gebeten – nicht unbedingt alltäglich im knallharten Bundesliga-Business. Kampl, der 2017 das Bayer-Kreuz gegen das Leipziger Rot tauschte, wurde schnell zur Konstante im zentralen Mittelfeld, ein Spieler, der auf dem Platz immer mit Engagement und Übersicht auffiel. 283 Einsätze, 13 Tore, 23 Assists – das sind nicht nur Zahlen, sondern auch Geschichten von Nächten mit Flutlicht, von Jubel und Verzweiflung. Besonders in Erinnerung bleiben neben viel Bundesligaalltag die Champions-League-Halbfinal-Euphorie, die beiden DFB-Pokaltriumphe 2022 und 2023 sowie der Supercup-Gewinn im Jahr darauf. Geplant ist ein offizieller Abschied beim Heimspiel gegen den FC Bayern Mitte Januar, eine Gelegenheit für Spieler, Fans und vielleicht auch Kampl selbst, einen Schlussstrich zu ziehen. Sportchef Marcel Schäfer betonte Kampls enormen Einfluss, ausdrücklich nicht nur sportlich, sondern auch als Persönlichkeit in der Kabine. Kampl selbst zeigte sich dankbar für die Jahre in Leipzig und unterstrich, wie sehr ihn diese Zeit geprägt habe – jetzt will er seinen Fokus jedoch klar auf die Familie richten. Ob und wie Fans darauf reagieren, das bleibt abzuwarten – irgendwie passend menschlich beim Abschied einer solchen Vereinsfigur.
Kevin Kampl, langjähriger Führungsspieler und Identifikationsfigur bei RB Leipzig, beendet sein Engagement beim Verein auf eigenen Wunsch bereits vorzeitig zum 31. Januar 2026. Als Grund gab der 35-jährige Familienangelegenheiten an, was ein nachvollziehbarer, aber dennoch seltener Schritt im Spitzenfußball ist. In achteinhalb Jahren bei den Sachsen prägte Kampl mit 283 Pflichtspielen, Champions-League-Erfolg und Pokalgewinnen entscheidend das Gesicht des Klubs. Die Verabschiedung ist für das Heimspiel gegen den FC Bayern am 17. Januar anberaumt. RB Leipzig steht nun vor der Herausforderung, eine neue Leitfigur zu finden, während Kampl einen neuen Lebensabschnitt startet. Laut Informationen aus aktuellen Medienberichten reagiert das Leipziger Umfeld respektvoll und mit Verständnis – offenbar trugen Kampls Beweggründe und seine Verdienste dazu bei. Interessanterweise werden solche einvernehmlichen Vertragsauflösungen im Profifußball kaum offen kommuniziert; Kampls Beispiel könnte also Signalwirkung für ähnliche Fälle haben.