Trump hat am Freitag offiziell Anweisung gegeben, dass US-Bundesbehörden ihre Zusammenarbeit mit Anthropic einstellen müssen. Der Streit entzündete sich an den ethischen Leitlinien des KI-Unternehmens, das sich weigert, seine Technologie für militärische Zwecke wie Massenüberwachung oder autonome Waffen zur Verfügung zu stellen – ein Konflikt, der Fragen nach Verantwortung und Kontrolle aufwirft. Unterdessen bleibt spannend, wie andere Tech-Konzerne und Behörden reagieren werden: Der Fall Anthropic wirft große Schatten auf künftige Deals zwischen Washington und der KI-Branche. Laut einer aktuellen Analyse von taz.de wird die Entscheidung von Trump sowohl in Sicherheitskreisen als auch von Bürgerrechtsgruppen kontrovers diskutiert – während Befürworter den Fokus auf nationale Sicherheit loben, warnen andere vor einem Rückschlag für ethische Standards in Technologiekooperationen. Die Debatte um „KI made in America“ verschärft sich weiter, da auch OpenAI und Google mit ähnlichen Anforderungen aus Washington konfrontiert sind. Weiterhin berichtet die FAZ, dass das Verteidigungsministerium eigentlich eng mit Anthropic an fortschrittlichen Analysewerkzeugen gearbeitet hat und nun unter Druck steht, alternative Anbieter mit vergleichbaren ethischen Leitplanken zu finden. In der Summe verdeutlicht die Nachricht, wie fragil das Machtgefüge zwischen Silicon Valley, Washington und globalen Sicherheitsinteressen geworden ist.