Leichte Rückgänge an US-Börsen – Gold schwächelt, Ölpreis legt zu

Am Freitag verzeichneten die US-Aktienmärkte leichte Verluste, während Gold nachgab und Rohöl minimal teurer wurde.

16.01.26 22:29 Uhr | 2 mal gelesen

So richtig Wellen schlugen die US-Börsen am Freitag nicht – es war eher ein gemächlicher Rückzug: Der Dow Jones schloss den Tag bei 49.359 Punkten, ein Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zu Donnerstag. Beim knappen S&P 500 zeigte sich ein ähnlich ruhiges Bild: kurz vor Börsenschluss notierte er rund 6.940 Punkte und lag damit lediglich ein Zehntelprozent unter Vortagesniveau. Auch bei den Tech-Werten, dem Nasdaq 100, hieß es im Endeffekt: leichte Abwärtskorrektur – etwa 0,1 Prozent verloren. Währenddessen sorgt die US-Zollpolitik wieder für kleine Schauerwolken am politischen Horizont. US-Präsident Trump sendete martialische Töne Richtung Norden, fantasierte von Kanada als potenziellem 51. Bundesstaat und kündigte neue Barrieren an. Die Kanadier, offensichtlich des Hin-und-her müde, versuchten ihr Glück hingegen im Fernen Osten – Premierminister Mark Carney reiste nach China und schloss prompt einen Deal rund um E-Autos und Raps ab. Nebenbei kommentierte der designierte US-Botschafter für Grönland mit feinem Sarkasmus, das von Dänemark abhängige Gebiet könne gleich der 52. Staat werden; Trump drohte, Zölle weiter hochzuschrauben, wenn Widerstand aufkommt. Das letzte Wort, ob diese Maßnahmen mit dem Notstandsgesetz IEEPA von 1977 übereinstimmen, steht noch aus – der Supreme Court lässt sich Zeit. Wechselkurse? Der Euro zeigte sich etwas schwächer zum Dollar (1,1602 USD); Gold verlor 0,7 Prozent Wert und notierte am Abend bei 4.587 US-Dollar pro Feinunze, gleichbedeutend mit 127,10 Euro pro Gramm. Beim Öl ging's hingegen etwas nach oben: Brent-Öl wurde gegen 22 Uhr deutscher Zeit für 64,08 US-Dollar je Barrel gehandelt – 0,5 Prozent über dem Stand vom Vortag. Handelswinde, wohin sie wehen.

Die US-Aktienmärkte zeigten zum Wochenschluss eine leicht rückläufige Tendenz. Politische Einflüsse – vom Zollstreit mit Kanada bis zum ausstehenden Urteil des Supreme Court zur Rechtmäßigkeit von Trumps Zöllen – hielten die Märkte weiter in Atem. Gold verbilligte sich im Tagesverlauf, während der Ölpreis angesichts anhaltender Unsicherheiten und globaler Angebotsfragen zulegte. Weitere Details aus aktuellen Quellen: Laut taz und Spiegel beschäftigen die Märkte weiterhin die Auswirkungen internationaler Handelskonflikte, insbesondere der drohende Handelskrieg zwischen USA und China, der neben politischen auch konkrete finanzielle Folgen für Rohstoffpreise und Wechselkurse hat. Die Volatilität in der Techbranche, wie etwa bei Apple und Microsoft, schlägt laut Zeit.de zusätzlich auf den Nasdaq durch und verstärkt nervöse Reaktionen. Experten auf FAZ.net berichten, dass Unsicherheit über weitere US-Zinsschritte die Anlagestrategien vieler Großinvestoren beeinflusst, was sich besonders auf Gold und Dollar auswirkt.

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