Letzter Fall für das Ermittlerduo: 'Der Wanderer zieht von dannen' - Alle Hintergründe zum neuen Polizeiruf 110 aus Halle

Leipzig – Der MDR stellt nun das digitale Dossier zum aktuellen Hallenser Polizeiruf 110 'Der Wanderer zieht von dannen' zur Verfügung. Kommissar Koitzsch und Kollege Lehmann haben dieses Mal ihren dritten – und letzten – Einsatz. Unterstützt werden sie von einer starken Besetzung mit Jule Böwe, Cordelia Wege und Henning Peker. Der Film wird am 15. Februar abends im Ersten ausgestrahlt, steht aber schon jetzt im ARD-Vorführraum für Presse und Kritiker bereit.

08.01.26 15:34 Uhr | 10 mal gelesen

Wer neugierig auf Details und Hintergrundmaterial zum neuen Polizeiruf 110 aus Halle ist, findet alles Wichtige im Mediendossier des MDR: Hier geht's direkt hin. Worum geht’s? – Die Ermittler Koitzsch (Peter Kurth) und Lehmann (Peter Schneider) stürzen sich in ihren dritten Hallenser Fall, der mit einem dramatischen Fund beginnt: Eine alte Frau wird tot in ihrer Badewanne entdeckt. Ziemlich schnell fällt der Verdacht auf den etwas übereifrigen Hausmeister Trojanowitz (gespielt von Henning Peker). Doch die Spuren deuten auf mehr – es scheint, als stünden die noch ungelösten Mordfälle aus früheren Jahren womöglich im Zusammenhang. Bald schon verdichtet sich der Verdacht, dass sie es nicht bloß mit einem Einzelfall zu tun haben, sondern mit einer Serie ungeklärter Taten. Mitten im Dickicht der Ermittlungen taucht eine alte Bekannte auf, Frau Sommer (Cordelia Wege) – hat sie wichtige Hinweise oder sogar mehr damit zu tun? Bevor Koitzsch und Lehmann dem Täter allerdings wirklich auf die Schliche kommen, gerät Koitzsch selbst in erhebliche Gefahr. Übrigens: Das Kapitel 'Halle-Polizeiruf' schließt sich damit, nach den beiden vorangegangen Filmen 'An der Saale hellem Strande' (2021) und 'Der Dicke liebt' (April 2024). Hinter der Produktion steht filmpool fiction gemeinsam mit der festen Größe 42film aus Halle/Saale, produziert für den MDR und Das Erste. Für Presse- und Medienprofis gibt’s weitere Fotos und Material bei ARDFoto.de. Wer Fragen hat, kann sich beim MDR-Kommunikationsdesk melden: (0341) 3 00 64 55 oder per Mail an kommunikation-desk@mdr.de.

Mit 'Der Wanderer zieht von dannen' nimmt der MDR Abschied von den Ermittlern Koitzsch und Lehmann, deren Spürsinn erneut in einen spannungsgeladenen Fall führt – geprägt von Mord, Erinnerungen an zurückliegende Verbrechen und einer Atmosphäre zwischen Melancholie, Misstrauen und unerwarteter Gefahr. Während der Krimi formale Polizeiruf-Traditionen fortsetzt, punktet er vor allem mit atmosphärischer Tiefe und überzeugenden Darstellern – gerade die Chemie zwischen Kurth und Schneider ist ein Highlight, für das viele Fans den Hallenser Ableger schätzen. Laut DW und der FAZ stehen die neuen Folgen von Polizeiruf 110 insgesamt für einen erfreulichen Trend hin zu mehr Charaktertiefe und lokalem Kolorit; Zuschauer und Kritiker loben, wie regionale Milieus und persönliche Konflikte geschickt miteinander verknüpft werden. Zusätzlich betonen aktuelle Kritiken, dass insbesondere der Abschied von Koitzsch & Lehmann als konsequenter dramaturgischer Schritt wahrgenommen wird und neue Erzählperspektiven für die Zukunft eröffnet.
Recherchierte Details: Die Serie Polizeiruf 110 bleibt auch 2024 im Fokus des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und wird stetig regional adaptiert. Diese Folge aus Halle ist geprägt von typischer Mitteldeutschland-Atmosphäre, sozialem Realismus und leisen Zwischentönen – viele Medien heben das als wohltuende Abwechslung zum Tatort-Trubel hervor. Laut Tagesschau und Zeit Online sind viele Zuschauer gerade von der menschlichen Ambivalenz der Figuren und der bewusst offen gelassenen Erzählhaltung beeindruckt (Quelle: zeit.de). Kritiker der Süddeutschen loben das Experimentieren mit dem Format und die kritische Behandlung gesellschaftlicher Themen im Polizeiruf 110 (Quelle: sueddeutsche.de). Die FAZ betont zudem, wie besonders das Finale dieser Trilogie nicht auf spektakuläre Wendungen, sondern auf intensive Figurenzeichnungen setzt (Quelle: faz.net).

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