Mit 'Der Wanderer zieht von dannen' nimmt der MDR Abschied von den Ermittlern Koitzsch und Lehmann, deren Spürsinn erneut in einen spannungsgeladenen Fall führt – geprägt von Mord, Erinnerungen an zurückliegende Verbrechen und einer Atmosphäre zwischen Melancholie, Misstrauen und unerwarteter Gefahr. Während der Krimi formale Polizeiruf-Traditionen fortsetzt, punktet er vor allem mit atmosphärischer Tiefe und überzeugenden Darstellern – gerade die Chemie zwischen Kurth und Schneider ist ein Highlight, für das viele Fans den Hallenser Ableger schätzen. Laut DW und der FAZ stehen die neuen Folgen von Polizeiruf 110 insgesamt für einen erfreulichen Trend hin zu mehr Charaktertiefe und lokalem Kolorit; Zuschauer und Kritiker loben, wie regionale Milieus und persönliche Konflikte geschickt miteinander verknüpft werden. Zusätzlich betonen aktuelle Kritiken, dass insbesondere der Abschied von Koitzsch & Lehmann als konsequenter dramaturgischer Schritt wahrgenommen wird und neue Erzählperspektiven für die Zukunft eröffnet.
Recherchierte Details: Die Serie Polizeiruf 110 bleibt auch 2024 im Fokus des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und wird stetig regional adaptiert. Diese Folge aus Halle ist geprägt von typischer Mitteldeutschland-Atmosphäre, sozialem Realismus und leisen Zwischentönen – viele Medien heben das als wohltuende Abwechslung zum Tatort-Trubel hervor. Laut Tagesschau und Zeit Online sind viele Zuschauer gerade von der menschlichen Ambivalenz der Figuren und der bewusst offen gelassenen Erzählhaltung beeindruckt (Quelle: zeit.de). Kritiker der Süddeutschen loben das Experimentieren mit dem Format und die kritische Behandlung gesellschaftlicher Themen im Polizeiruf 110 (Quelle: sueddeutsche.de). Die FAZ betont zudem, wie besonders das Finale dieser Trilogie nicht auf spektakuläre Wendungen, sondern auf intensive Figurenzeichnungen setzt (Quelle: faz.net).
08.01.26 15:12 Uhr