LinkedIn wagt Vorstoß mit neuem Creator Marketplace: Revolution im B2B-Influencing?

Manhattan, Anfang Juni – LinkedIn macht Nägel mit Köpfen und startet den Creator Marketplace: Eine Plattform, die Marken und Creator direkt, unkompliziert und erstmals über die eigene Oberfläche zusammenbringt. Die Creator Economy ist längst ein Milliardengeschäft – jetzt will sogar LinkedIn ein großes Stück vom Kuchen und stellt mit dem Marketplace die Branche gehörig auf den Kopf.

heute 15:54 Uhr | 4 mal gelesen

Auf einen Blick: Der Creator Marketplace von LinkedIn will die Suche nach passenden Creatorn für Unternehmen entschlacken – passend zu Marke und Auftrag. Einmal gefunden, geht’s ruckzuck: Kooperationsplanung, Umsetzung, Skalierung – auch das läuft alles über die neue Plattform. Noch ist das Ganze Testgelände ('Alpha'), US-zentriert und nur englischsprachig – doch LinkedIn denkt schon an die Expansion. Wann und wie? Unklar. Parallel dazu wurde BrandWorks aus dem Hut gezaubert: Ein Team, das Firmen helfen soll, spannende Werbeinhalte rund um Creator-Persönlichkeiten zu basteln. Vorteil: BrandWorks ist jetzt schon überall nutzbar. Besonders spannend: Lara Sophie Bothur aus Deutschland – quasi der 'First Mover' außerhalb der USA. Sie mischt von Anfang an mit und leistet laut Forbes 'Pionierarbeit' zwischen Wirtschaft, Tech und Social Media. Bothur traf beim Launch auf Top-Leute wie Matthew Derella und Daniel Roth von LinkedIn, sowie Journalisten von CNBC, Fortune und Co. Das Signal: Creator-Partnerschaften werden erwachsen; es geht nicht mehr bloß um Klicks, sondern um nachhaltige, glaubwürdige Auftritte. Hier entsteht – mit LinkedIn als großem Player – erstmals eine echte Infrastruktur, auf der Profis aufbauen können. Noch kurz zu Bothur: Sie ist DIE Stimme in Europa, wenn’s um Corporate Influencing und Technologie-Themen geht. Bei Deloitte gestartet, heute mit fast 400.000 LinkedIn-Followern und im Gespräch mit Schwergewichten wie Google, NVIDIA und IBM. Ihre Bühnen reichen von OMR über SXSW bis zur Hannover Messe. Kurz: LinkedIn wählt sie nicht zufällig als Testballon aus. LinkedIn selbst kennt wahrscheinlich jeder: Mehr als eine Milliarde Mitglieder, Jobnetzwerk der Extraklasse, mit StartUp-Spirit und Tech-Schubkraft. Ihre neue Kreativ-Offensive könnte den Markt nachhaltig prägen – oder zumindest so manchen Staub aufwirbeln.

LinkedIn hat in den USA den Creator Marketplace gestartet, um Marken und Creator gezielt für glaubwürdige Partnerschaften zusammenzubringen; diese neue Infrastruktur ist derzeit in der Alpha-Phase, eine weltweite Ausweitung ist geplant, aber noch ohne konkretes Timing. Das neue BrandWorks-Team steht Unternehmen weltweit zur Verfügung und soll Werbekampagnen rund um Creator-Inhalte auf LinkedIn erleichtern. Die bekannte deutsche Influencerin Lara Sophie Bothur ist als einzige Europäerin von Anfang an Teil der Initiative und setzt neue Maßstäbe für B2B-Influencing und professionelle Creators – ihr Fokus liegt weniger auf Reichweite als auf Vertrauen und Wirkung. Neuere Berichte zeigen, dass LinkedIn massiv in die Creator Economy investiert, um mit Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube mitzuziehen. Laut einer aktuellen Analyse von "The Information" plant LinkedIn weiterführende Tools wie automatische Insights für Kampagnenerfolg und algorithmusgesteuerte Creator-Vorschläge, zudem sollen Bezahlmodelle und Monetarisierungsmöglichkeiten für Creator noch 2024 gelauncht werden. Außerdem kündigte LinkedIn jüngst Kooperationen mit internationalen Medienpartnern und Beratungsfirmen an, um Unternehmen besser beim Aufbau von Creator-Kampagnen zu unterstützen; gleichzeitig bleibt der Konkurrenzdruck groß, da auch andere Plattformen (z.B. Instagram mit Branded Content Tools) im Kampf um professionelle Creator nicht nachlassen.

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