Wie ein Bienenstock im Hochsommer – so wirkte der deutsche Himmel an manchen Tagen im Jahr 2025. Am 18. Juli etwa schwebten und starteten 10.220 Flieger über bzw. in und aus Deutschland, was schon beinahe an die alte Betriebsamkeit vor der Pandemie erinnert. Dabei hätte man befürchten können, dass mit dem Aufschwung auch die typischen Erscheinungen wie Verspätungen zunehmen. Aber nein – kurioserweise ist das Gegenteil passiert: Züge, Busse und der Alltag – überall Stau – aber am Himmel, zumindest aus Sicht der DFS, scheinbar weniger Durcheinander. Die Verspätungen, die direkt auf die Flugsicherung zurückgehen, sanken auf durchschnittlich 30 Sekunden je Flug. Das waren satte 20 Sekunden weniger als im Vorjahr. Warum? Offenbar funktioniert da einiges besser: effizientere Systeme und klügeres Management des Luftraums. Ebenfalls bemerkenswert – allerdings im negativen Sinne – ist, dass Drohnen immer häufiger zum Problem werden: 225 Behinderungen durch Drohnen hat die DFS gezählt, deutlich mehr als noch 2024. Blinde Flecke im deutschen Luftraum scheinen aber keine neue Normalität zu werden – die DFS gibt sich optimistisch. Dennoch fragt man sich: Wird mit der wachsenden Fluglust auch die Drohnenproblematik kopfschmerzenbereitend weiter eskalieren? Mal sehen.
Der Flugverkehr in Deutschland kommt nach pandemiebedingten Einbrüchen allmählich wieder auf ein altes Niveau zurück und punktet gleichzeitig mit einer messbaren Reduktion an Verspätungen durch technische und organisatorische Verbesserungen. Auffällig – Besorgnis macht nur der zunehmende Drohnenverkehr, mit dem sich die Flugsicherung nun immer öfter beschäftigen muss. Laut aktuellen Medienberichten plant die DFS weitere Investitionen in Luftraumüberwachung und Präventionsmaßnahmen, um die wachsenden Herausforderungen zu meistern und die Sicherheit weiterhin zu gewährleisten. Die Branche blickt dennoch vorsichtig optimistisch in die Zukunft, da neue Flugrouten und innovative Technologien für Effizienz sorgen, während Logistik und Personalthemen weiterhin für Unsicherheiten sorgen. (Quellen: DFS, Tagesschau, Handelsblatt)