Merz bleibt bei seinem Kurs gegen Steuererhöhungen und verweist darauf, dass steuerpolitische Veränderungen im Koalitionsvertrag nur bei gleichzeitiger Entlastung akzeptabel seien. Besonders bei den sogenannten unteren und mittleren Einkommensgruppen sieht er bei der Einkommensteuer keinen Spielraum mehr für Entlastungen – vielmehr sollten die Sozialabgaben ins Visier rücken. Aktuelle Recherchen zeigen, dass die politische Debatte um Steuern und Abgaben wieder aufflammt: In den letzten Tagen berichtete beispielsweise die Süddeutsche Zeitung von wachsendem öffentlichen Druck auf die Ampel-Koalition, finanzielle Spielräume zu schaffen, während gleichzeitig die Haushaltslage angespannt bleibt und breite Bevölkerungsschichten unter Inflationsfolgen leiden. Aus anderen Medienberichten geht hervor, dass sich auch in der SPD Widerstand gegen pauschale Steuererhöhungen regt, während in der Wirtschaft Forderungen nach gezielten Entlastungen und Strukturreformen laut werden. Zudem wird in mehreren Leitartikeln die Notwendigkeit diskutiert, das Steuerrecht angesichts künftiger Investitionsnotwendigkeiten und sozialer Spannungen flexibler zu gestalten.