Friedrich Merz setzte beim Weltwirtschaftsforum starke Impulse für eine verstärkte nordatlantische Sicherheitsstrategie mit Fokus auf die Arktis. Angesichts russischer und chinesischer Aktivitäten in Grönland und Umgebung betonte er die Notwendigkeit geschlossener westlicher Zusammenarbeit und expliziter Bekenntnisse zur territorialen Integrität Europas. Obwohl es bereits Absprachen mit internationalen Partnern und intensive Konsultationen gab, bleibt die Lage diffus: Die zunehmende Militarisierung und Ressourceninteressen anderer Mächte verschieben die geopolitischen Linien permanent – darum wird es neben politischer Solidarität künftig immer mehr auch um praktische Koordination und gemeinsame Strategien gehen. Nach aktueller Recherche, etwa bei der FAZ, besteht große Einigkeit darüber, dass die Arktis im Zuge des Ukraine-Kriegs sicherheitspolitisch gewichtiger wird und Deutschland wie die NATO regelmäßig neue Gefährdungslagen bewerten müssen. Auch wurde auf DW darauf hingewiesen, dass China ebenfalls seine Ambitionen auf die Region verstärkt und zunehmend Forschungsstationen sowie Infrastrukturprojekten nachgeht. Wer aktuell in der Arktis Einfluss gewinnen will, muss sich auf ständige neue Verhandlungsrunden und Verschiebungen einstellen.