Wer heute in einem Unternehmen arbeitet, dem begegnen sie ständig: kleine und große Extras vom Chef. Ob die Direktversicherung, ein paar Euro Essenszuschuss, der Zuschuss für E-Bike oder die omnipräsente Sachbezugskarte – all das soll die Herzen der Mitarbeitenden für die Firma erwärmen. Klingt nach Rundum-sorglos-Paket? Leider nur auf dem Papier. Die Realität ist ernüchternd. Teams zeigen meist wenig Interesse, die Kosten sind nicht zu unterschätzen und die große Wirkung – na ja, die bleibt oft einfach aus. Personalverantwortliche berichten davon, dass sie ihre Mitarbeiterbenefits wie eine lästige Checkliste abarbeiten, aber irgendwie trotzdem nicht ans Ziel kommen. Klaus Tenbrock von der praemium Gruppe bringt es auf einen Punkt: "Viele geben richtig Geld aus, aber die Menschen springen nicht darauf an. Zu intransparent, zu wenig erlebbar, zu weit weg vom Alltag."
Dabei ist die Erkenntnis nicht neu: Die klassische Herangehensweise – Hauptsache, irgendwas wird angeboten – funktioniert nicht mehr. Menschen wünschen sich heute mehr als nur einen Euro-Bonus. Sie erwarten Orientierung, Sicherheit, und dass die Benefits für sie verständlich und relevant bleiben. Stattdessen verheddern sich die Firmen in Versicherungs- und Steuerdschungel, verlieren dabei Geld an Externe und lassen ihre wichtigste Ressource – die Mitarbeitenden – auf der Strecke. Die eigentliche Absicht, Identifikation und Bindung zu stärken, verpufft nahezu wirkungslos. "Das Problem beginnt schon bei der Planung", sagt Tenbrock. "Man addiert ein paar Maßnahmen zusammen und hofft, damit sei alles gut. Wenn ein Konzept fehlt, bleibt es Stückwerk."
Das Easy-Konzept von praemium will hier den Knoten lösen: Es setzt statt vieler Einzelregelungen auf einen roten Faden. Statt Bruttoboni zu zahlen und damit hohe Nebenkosten zu produzieren, gleicht es Nettoverluste gezielt aus. Ein typischer Knackpunkt – Mitarbeitende haben nach der Umwandlung ihres Gehalts per Direktversicherung am Monatsende weniger auf dem Konto – wird durch einen "Nettobaustein" abgefangen. So erhalten Angestellte beispielsweise 50 Euro extra netto als Sachbezug, um den Bruttoverlust auszugleichen. Dann bleibt das Nettogefühl stabil und die Beteiligung steigt rasant. Für das Unternehmen bedeutet das: weniger Streuverluste, bessere Steuerbarkeit, und das Beste: Die Rücklagen bleiben intern verfügbar.
Denn mit der pauschaldotierten Unterstützungskasse, einem zentralen Baustein des Modells, wandert das Geld nicht zu Versicherern, sondern bleibt im Unternehmen. Das hilft nicht nur bei der Liquidität, sondern kann sogar Investitionen anschieben – abgesichert durch den Pensions-Sicherungs-Verein natürlich. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Beteiligungsquoten von bis zu 100 Prozent, sinkende Fluktuation und ein deutlich stärkeres Arbeitgeberprofil. Einige Mittelständler, die erst skeptisch waren, haben inzwischen das komplette Programm umgestellt – mit Aha-Effekt laut Tenbrock. Wichtig bleibt: Ehrliche, verständliche Kommunikation und Prozesse, die nicht überfordern. Ob das System jedem passt? Vielleicht nicht. Aber die, die wirklich zuhören, holen sich echten Mehrwert ins Haus.
Klassische Benefits, wie sie in deutschen Unternehmen gang und gäbe sind, erzielen kaum den gewünschten Effekt – weder bei der Mitarbeiterbindung noch in der Motivation. Die praemium Gruppe setzt deshalb mit dem Easy-Konzept auf ein neues Prinzip: Über gezielte Steuerausgleichsmechanismen und die Integration der pauschaldotierten Unterstützungskasse bleiben Rücklagen im Unternehmen, während Mitarbeitende netto keinen echten Nachteil mehr spüren. In der Praxis führte das zu signifikant gesteigerten Beteiligungsquoten, stärkeren Bindungseffekten und mehr finanzieller Flexibilität für Firmen.
Ergänzung nach aktueller Recherche:
Am 10.06.2024 berichtet die FAZ über den verschärften Fachkräftemangel: Unternehmen suchen zunehmend kreative Wege, um Mitarbeitende zu halten und zu gewinnen, etwa durch flexible Arbeitsmodelle und personalisierte Benefits (Quelle: [FAZ Startseite](https://www.faz.net)). Die Zeit titelte am 11.06.2024, dass nachhaltige und steuerlich clevere Lohnzusätze Arbeitgeber im Mittelstand attraktiv machen und die Kündigungsbereitschaft nachweislich senken (Quelle: [Zeit Online](https://www.zeit.de)). Am 11.06.2024 hob die Süddeutsche hervor, dass insbesondere transparente und niedrigschwellige Benefits – wie Sachbezugsmodelle oder modulare Sozialleistungen – immer häufiger den Ausschlag geben, ob Talente bei einem Betrieb bleiben oder wechseln (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)).