Die Monopolkommission kritisiert in ihrem aktuellen Gutachten, dass Deutschland viel Geld für Rüstungsgüter ausgibt, dabei aber an traditionellen und wenig wettbewerbsorientierten Strukturen festhält – was Innovation und Preisbewusstsein hemmt. Sie warnt öffentlich davor, durch mangelnden Wettbewerb in eine Abhängigkeit von Konzernen wie Rheinmetall zu geraten, was langfristig die nationale Sicherheitsinfrastruktur schwächen könnte. Ergänzend wurde in Presseberichten zuletzt betont, dass sich die europäische und deutsche Politik einem Dilemma gegenübersieht: Einerseits sollen Kapazitäten schnell aufgebaut werden, andererseits wächst durch Monopole die Gefahr politischer und wirtschaftlicher Erpressung. Auffällig ist auch: Laut aktuellen Analysen der „Süddeutschen Zeitung“ werden immer größere Aufträge an nur wenige Unternehmen vergeben, was Risiken für den fairen Wettbewerb birgt. Die "FAZ" hebt hervor, dass die Bundesregierung durch das Sondervermögen zwar mehr Spielraum bei der Rüstungsausgabe hat, die Vergabepraxis aber undurchsichtiger geworden sei – Kritik kommt von mehreren Seiten an mangelnder Transparenz. Auf "taz.de" wird diskutiert, dass die Abhängigkeit von privaten und internationalen Akteuren, wie beim Starlink-Vergleich, neue geopolitische Unsicherheiten birgt, insbesondere wenn Unternehmen ihre politische Einflussnahme ausbauen.