Motorcity: Unternehmer Fahri Gökbas zieht Bilanz – WKBG-Vorstand besucht Wiener Automobilbetrieb

Wien – Florian Zellmann, Chef der Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG), stattete dem Wiener Unternehmer Fahri Gökbas einen Besuch in dessen Betrieb „Motorcity“ ab. Ein Zeichen für die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Finanzierungsinstituten – und für den rasanten Wandel der Mobilitätsbranche in Wien.

heute 10:06 Uhr | 4 mal gelesen

Manchmal sind es diese Begegnungen, bei denen leise spürbar wird, was unternehmerischer Geist in einer Stadt bewegen kann. Kürzlich wurde bei Motorcity in Wien-Simmering kein Motoröl gewechselt, sondern Zukunft demonstriert: WKBG-Vorstand Florian Zellmann war persönlich gekommen, um sich die Entwicklung von Fahri Gökbas’ Unternehmen vor Augen zu führen. Wie ein roter Faden zieht sich die Unterstützung der WKBG – von der Gründung bis zur Übergabe – durch viele Wiener Erfolgsgeschichten. Gökbas’ Werdegang ist weder geradlinig noch vorhersehbar: 1984 geboren, startete er buchstäblich mit Lack und Spachtelmasse in der Hand als Lehrling bei Renault in Österreich. Die klassische Karriereleiter? Eher ein Labyrinth. Nach Abschluss der Meisterprüfung 2007 folgten verschiedene Leitungsfunktionen – mal Karosserie, mal Vertrieb, später sogar die österreichweite Vertriebsleitung für Privat- und Firmenkunden. Irgendwann hat’s dann offenbar gekribbelt – und mit viel langen Atem wurde 2022 die traditionsreiche Renault Czeczil GmbH übernommen. Was dann passierte, liest sich ein bisschen wie eines dieser Lehrbuchbeispiele, die gerne in Wirtschaftskursen herumgereicht werden. Umsatzsteigerung, Wachstum, neue Betriebsliegenschaft in der Baudißgasse: Das „zu klein Werden“ war diesmal tatsächlich ein Zeichen des Erfolges. 2025 dann Eröffnung des stattlichen Motorcity-Komplexes; ein Gesamtpaket auf 15.000 Quadratmetern, das längst mehr als nur Autohandel bietet. XPeng, Opel, Honda-Motorräder, eine All-Marken-Werkstatt, Zulassung, Fahrzeugaufbereitung, sogar Reifendepot. Kurios: über 50 Beschäftigte, und doch wirkt am Empfang alles persönlicher als man erwarten würde. Was Motorcity (noch) prägt, ist der Fokus auf Elektrofahrzeuge. E-Autos? Ja, und wie! Mit den Marken Renault, Dacia, Opel und dem Vertrieb von XPeng – eine Marke, die in Wien zuerst bei Gökbas zu haben war – ist Motorcity durchaus Pionier. Sogar die Endfertigung der XPeng-Modelle in Graz sorgt für lokale Wertschöpfung. 75 Prozent E-Fahrzeug-Anteil am Absatz – das muss man erstmal schaffen in einer Branche, die immer wieder unter Strom steht. Florian Zellmann brachte es bei seinem Besuch auf den Punkt: Ohne verlässliche Finanzierungspartner kann Wachstum zur Würgeprobe geraten. Die WKBG steht Unternehmen wie Motorcity verlässlich zur Seite, wenn Investitionen, Expansion oder auch Übernahmen anstehen. Ein Beitrag zur Wiener Wirtschaft? Sicher. Doch vor allem: ein ziemlich handfestes Stück gelebter Unternehmergeist.

Die Entwicklung von Motorcity unter Fahri Gökbas ist ein gutes Beispiel für erfolgreichen Unternehmergeist, mutige Investitionen und die Bedeutung der Elektromobilität in Wien. Laut aktuellen Berichten aus der österreichischen Wirtschaftspresse sind Kreditbürgschaftsbanken wie die WKBG ein wichtiger Baustein für Innovationskraft und Wachstum im Mittelstand. Gökbas’ Fokus auf Elektromobilität zeigt, wie die regionale Wirtschaft von technologischen Trends profitieren kann – speziell durch schnell wachsende Marktanteile von E-Autos und die Integration neuer Marken wie XPeng. Neue Recherchen zeigen außerdem, dass der Automobilmarkt in Österreich sich im Jahr 2024 dynamisch entwickle: Im Frühjahr berichten Medien wie 'Der Standard' und 'Kurier', dass das Neuwagengeschäft insbesondere aufgrund von Fördermaßnahmen für E-Mobilität wächst, jedoch auch der Transformationsdruck für Kfz-Betriebe hoch bleibt. Hintergrundgespräche (u.a. in Fachmedien) bestätigen, dass gerade inhabergeführte Unternehmen wie Motorcity die Umstellung auf nachhaltige Antriebskonzepte flexibel gestalten können und so an Marktdynamik gewinnen. Die Bedeutung von Netzwerken zwischen Banken und Unternehmern wird auch vor dem Hintergrund steigender Zinsen und verschärfter Auflagen immer wichtiger.

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