Neue Wege für Mode: Primark gewinnt Zero Project Preis für inklusive Kollektion in Wien

Wien – Am 19. Februar erhielt Primark im UN-Gebäude in Wien als Teil des Zero Project 2026 eine besondere Anerkennung für sein Engagement bei adaptiver Mode. Das internationale Projekt würdigt fortschrittliche Ideen, die Barrieren abbauen und Menschen mit Behinderungen stärken. Die Auszeichnung spiegelt Primarks Ziel wider: Mode soll für wirklich alle erschwinglich und zugänglich sein.

heute 09:05 Uhr | 7 mal gelesen

Die Preisverleihung fand im Rahmen der festlichen Zero Project Awards statt. In den Mittelpunkt rückte dabei die adaptive Kollektion von Primark: Sie vereint durchdachte Alltagshelfer – wie etwa magnetische Verschlüsse oder anpassbare Schnitte – mit frischen Designs, die modisch mithalten können, anstatt rein funktional zu sein. Dadurch gewinnen Menschen mit besonderen Bedürfnissen nicht nur praktische Vorteile, sondern auch ein Stück Unabhängigkeit und Stolz im Alltag. Charlie Magadah-Williams, bei Primark zuständig für Inklusion und gesellschaftliches Engagement, hebt hervor: 'Mode muss niemanden auslassen. Dass sich Funktion, Style und ein fairer Preis vereinbaren lassen, zeigt unsere adaptive Linie.' Außerdem präsentierte das Unternehmen auf der Zero Conference bereits die neuen Modelle für Frühjahr und Sommer: Hier geht es nicht allein ums Aussehen – kleine, aber entscheidende Details sorgen etwa für leichteres Umziehen, Rücksicht auf medizinische Hilfsmittel und einen respektvollen Umgang mit sensorischen Empfindlichkeiten. Entworfen wurden die Stücke zusammen mit Betroffenen und Spezialist:innen im Bereich inklusive Mode. Victoria Jenkins, eine erfahrene Designerin auf dem Gebiet, hat ebenfalls mitgewirkt. Doch Primark will das Thema weiter denken: Barrierefreie Shops, inklusive Arbeitsplätze und vielfältige Bilder in der Werbung gehören ebenso zum Programm wie spezielle Kollektionen. Ein sichtbares Zeichen setzte die Kette mit der ersten Schaufensterpuppe im Sitzen, die Rollstuhlnutzern entspricht. Das Ziel klingt einfach und klar: Alle sollen sich in den Läden und der Mode wirklich willkommen fühlen. Sandra Luxem-Bremen (Primark DACH) bringt es so auf den Punkt: 'Inklusion endet nicht an der Kleidung – sie beginnt in der Haltung.' Die Anerkennung durch das Zero Project 2026 macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, dass die Modewelt sich endlich vielen unterschiedlichen Bedürfnissen öffnet und daran arbeitet, niemanden auszuschließen. Mit über 470 Filialen in 18 Ländern, gut 80.000 Mitarbeitenden – darunter Tausende allein in Deutschland – hat Primark die Power, viel zu bewegen. Von Basics bis neuesten Trends, immer zu kleinen Preisen: Der Fokus liegt bei Primark weiterhin auf dem persönlichen Einkaufserlebnis. Auch Nachhaltigkeit ist inzwischen mehr als eine Randnotiz, wie das Engagement für langlebigere Kleidung oder bessere Bedingungen für die Produzenten zeigt. Mehr Informationen zur Ethik finden sich im aktuellen Report.

Primark wurde auf der Zero Project Conference 2026 in Wien für seine inklusive Modekollektion ausgezeichnet. Hierbei geht es nicht nur um Kleidung: Barrierefreiheit, Vielfalt im Store und das Einbeziehen von Betroffenen bei der Produktentwicklung stehen im Fokus. Der Zero Project Award unterstreicht, wie sehr gesellschaftliche Offenheit und unternehmerische Verantwortung Hand in Hand gehen – während Primark als internationaler Händler Zeichen für modische Vielfalt und Inklusion setzt. — Aktuelle Recherchen verdeutlichen: Inklusives Design in der Modebranche ist weltweit ein wachsendes Thema, und Primarks Engagement entspricht einem Trend, der auch andere große Modehäuser beeinflusst. Die Berichte der letzten zwei Tage zeigen, dass barrierefreie Kollektionen und inklusive Arbeitsplätze zunehmend ein Teil der nachhaltigen Unternehmensstrategie großer Marken werden. Dabei stehen neben Innovationen im Produktdesign auch Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe im Zentrum.

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