Neuer "Nord bei Nordwest": Drehstart für "Zimtschwestern" – ein Krimi zwischen Zimt und Geheimnissen

Hamburg – In der frischen "Nord bei Nordwest"-Episode (Arbeitstitel: "Zimtschwestern") brodelt mehr als nur Zimt in der Luft: Familienrätsel, Verwechslungen und einige ziemlich knifflige Finten prägen den neuen ARD-Krimi, der gerade auf Fehmarn, sowie in Hamburg und Umgebung in Arbeit ist.

heute 12:05 Uhr | 2 mal gelesen

Die Stammbesetzung rund um Hinnerk Schönemann (in seiner bekannten Rolle als Hauke Jacobs), Jana Klinge (Hannah Wagner) und Marleen Lohse (Jule Christiansen) erhält diesmal tatkräftige Unterstützung: Mikke Rasch steht als Luka Neidhardt im Rampenlicht, Ella Gaiser verkörpert Trine Neidhardt – und noch ein ganzer Schwung weiterer vertrauter wie neuer Figuren taucht auf, darunter Valerie Neuenfels als feministische Bäckerin, Catherine Bode und Marie Anne Fliegel. Hinnerk Schönemann sitzt für diese Episode sogar auf dem Regiestuhl; das Drehbuch stammt wieder von Niels Holle. Die Ausstrahlung ist für den Herbst 2027 geplant, sowohl in der ARD Mediathek als auch im linearen Fernsehen. Zur Handlung: Jule kehrt aus dem Training zurück und findet die Tierarztpraxis durchwühlt vor – und der Täter entpuppt sich als niemand Geringerer als Luka, der Sohn ihrer langjährigen Freundin Trine, die gerade mit ihren Mitstreiterinnen die Bäckerei "Zimtschwestern" führt. Kurz darauf geschieht ein tragischer Mord an Trine. Die Verdachtspalette reicht von ungelösten Rechnungen bis zum alten expressionistischen Gemälde, das bei Adelheid Dettmers – einer Schwanitzer Originalfigur – lagert. Bei den Nachforschungen merken die Ermittlerinnen und Ermittler, dass nicht nur die alten Damen, sondern auch mindestens eine der Bäckereifrauen doppelte Böden hat. Schauspieler wie Cem Ali Gültekin, Stephan A. Tölle und Regine Hentschel ergänzen das ohnehin bunte Aufgebot. Die Umsetzung übernimmt triple pictures, Produzent ist Seth Hollinderbäumer. Für die redaktionellen Fäden sorgen Donald Kraemer und Katja Kirchen.

Der Dreh zur neuesten Folge von "Nord bei Nordwest", mit dem Arbeitstitel "Zimtschwestern", bringt eine Mischung aus Familiengeheimnissen, Mord und Kunstkrimi auf die Bildschirme; die Hauptrollen übernehmen erneut Hinnerk Schönemann, Jana Klinge, Marleen Lohse, unterstützt von neuen und bekannten Nebendarsteller:innen. Die Handlung verknüpft einen Einbruch in eine Tierarztpraxis, eine feministische Bäckerei und ein mysteriöses Expressionismus-Gemälde mit einem Mordfall, sodass altbekannte Ermittler(innen) sich auf neue Abwege begeben müssen. Die Konsequenz daraus: Das Drehbuch traut sich, Verstrickungen und Motive zu verschachteln, während der Film erst 2027 im Programm erscheint – das ist selten lang für eine lineare Produktion. Ergänzend gibt es bemerkenswerte Entwicklungen im deutschen Krimi-Genre: Unter anderem wird die Diversität in Besetzungen und Themen spürbar erhöht, was gerade bei "Nord bei Nordwest" auffällt – auch Themen wie Feminismus und generationenübergreifende Konflikte bekommen mehr Gewicht (siehe aktuelle Artikel in der taz oder auf SPIEGEL.de). Parallel sind weitere Krimiformate, etwa "Tatort", weiterhin Zugpferde der öffentlich-rechtlichen Sender, wobei das Publikum zunehmend auf komplexere Figuren und gesellschaftlich relevante Stoffe setzt. Kritisch betrachtet wird allerdings die lange Wartezeit bis zur Ausstrahlung: In vielfachen Leitmedien wird diskutiert, ob der klassische TV-Fernsehkrimi zukunftsfähig bleibt oder Streamingformate ihm auf Dauer den Rang ablaufen werden.

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