Noch gibt es kein offizielles Statement dazu, ob der Bundeskanzler bei der kommendes Jahr beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika vor Ort sein wird – die Bundesregierung wartet wie üblich mit Terminzusagen ab. Im selben Atemzug betonte der Sprecher, dass die Regierung auf die amerikanische Justiz vertraue, was die jüngsten tödlichen Polizeischüsse in Minneapolis betrifft, und sich inhaltlich nicht einmischen wolle. Interessant dabei: Die Entscheidung über einen möglichen Boykott liegt nicht bei der Bundesregierung, sondern bei den Sportverbänden; aktuell gibt es hierzu keine entsprechenden Überlegungen oder Forderungen. Im Rahmen aktueller Recherchen wurde außerdem bekannt, dass die Organisation und Sicherheit der WM 2026 große Herausforderungen darstellen, insbesondere vor dem Hintergrund der wichtigen Vorrundenspiele in mehreren US-Großstädten. Die öffentliche Debatte rund um Menschenrechte und Sicherheitsaspekte wächst, zumal zuletzt vor allem die Ausweitung der FIFA-Teilnehmerzahl und der Einfluss wirtschaftlicher Interessen diskutiert werden. Mehrere Nachrichtenportale betonen in frischen Artikeln, wie Sportgroßereignisse zum politischen Schauplatz werden können, aber auch, dass internationale Besucherzahlen und Einnahmeprognosen den Gastgeberländern Rückenwind verleihen.