Ostern ist für Patienten mit chronischen Leiden selten eine Pause. Im Gegenteil – etwa Menschen mit primären Immundefekten, für deren Versorgung rund 130 Plasmaspenden pro Jahr notwendig sind, profitieren direkt von Ihrem Engagement. Plasma lässt sich noch immer nicht künstlich herstellen – nur gesunde Erwachsene (ab 18 und mindestens 50 Kilo schwer) können helfen, bis zu 60-mal jährlich.
Rudolf E. Meixner, Geschäftsführer von Haema, unterstreicht die Bedeutung: „Ohne die regelmäßigen Spenden würden viele Menschen wiederkehrende Infekte oder starke Einschränkungen der Lebensqualität erleiden. Mit ausreichend Plasma ist ein nahezu normales Leben möglich.“ Gerade während der Feiertage bleiben viele Termine frei.
Eine Spende zu Ostern – das dauert meist kaum länger als das Bemalen eines Ostereies, aber das Ergebnis wiegt sehr viel mehr: Jeder Spender bekommt einen kleinen Gesundheitscheck, Blutdruck und Blutbild inklusive. Und weil Ostern ist, erwartet jede Spenderin und jeden Spender bei Haema aktuell auch eine kleine Überraschung zum Mitnehmen.
Die Spendezentren von Haema sind abseits der Feiertage regulär geöffnet – Termine gibt’s einfach online oder per App. Details auf www.haema.de.
Kleiner Exkurs: Wer journalistisch unterwegs ist, kann nach Rücksprache jederzeit Stimmen von Spendern, Mitarbeiterinnen oder Patienten bekommen – offenbar ist Haema offen für Einblicke.
Hinter Haema steckt übrigens der größte private Anbieter von Blut- und Plasmaspenden in Deutschland, mit 40 Zentren und über einer Million Spenden pro Jahr. Auch das Hochleistungslabor sitzt in Leipzig. Seit einer Weile gehört Haema zu Grifols, einem internationalen Player für Plasma-Medikamente – das Blutplasma wird zu Therapien für lebensbedrohliche Krankheiten weiterverarbeitet.
Weitere Informationen und Kontakte über www.haema.de oder via presse@haema.de.
Der Haema Blut- und Plasmaspendedienst kämpft zu Ostern wie viele andere Einrichtungen mit rückläufigen Spendebereitschaft. Besonders in den Ferienzeiten sinkt der Strom an Spendern, während der Bedarf in Kliniken gleichbleibt oder durch Unfälle sogar steigt. Experten warnen vor einer drohenden Unterversorgung; Patienten mit Immunschwächen, Krebs oder nach schweren Operationen sind direkt darauf angewiesen. Ein interessanter Aspekt: Laut aktuellen Berichten aus der Süddeutschen Zeitung steigen deutschlandweit die Engpässe – einige Regionen mussten geplante Operationen bereits verschieben. Auch andere deutsche Plasmaspendedienste bestätigen: Die Knappheit ist kein lokales Phänomen. Neue Initiativen wie das „Spendenradar“ sollen nun helfen, Spender gezielter anzusprechen und Terminlücken zu schließen.