Portugals klarer Triumph gegen Usbekistan: Ein Signal bei der Fußball-WM

Portugal hat am Dienstag bei der Weltmeisterschaft in beeindruckender Manier gegen Usbekistan gewonnen – mit einem 5:0, das nur wenig Raum für Zweifel ließ. Von der ersten Minute an dominierte das Team von Roberto Martinez, setzte den ehrgeizigen WM-Debütanten aus Zentralasien gehörig unter Druck und zeigte, warum Erfahrungen auf der großen Bühne oft den Unterschied machen.

23.06.26 21:06 Uhr | 29 mal gelesen

Kaum hatte sich das Spiel wirklich entfaltet, zappelte der Ball bereits im Netz: Cristiano Ronaldo, dieser Name wird wohl nie aus einem WM-Spielbericht verschwinden, eröffnete in der 6. Minute nach feiner Vorarbeit von Cancelo. Was dann folgte, war weniger ein Schlagabtausch und mehr ein Lehrstück portugiesischer Ballkontrolle. Nuno Mendes' direkter Freistoß nach elf Minuten wirkte beinahe beiläufig, unterstrich aber die Übermacht. Usbekistan mühte sich – sei es aus Respekt oder Überwältigung – vergebens um Entlastung. Ein vermeintlicher Hoffnungsschimmer: Ganiev traf, aber der VAR – diese oft ungeliebte Instanz – fand ein Foul im Aufbau. Ronaldo, der an diesem Abend gar nicht zu altern schien, schraubte das Resultat kurz vor der Pause auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Kontrolle, Geduld – und in der 60. Minute das kuriose Eigentor von Khusanov, fast schon als Sinnbild usbekischer Glücklosigkeit. Der Rest war Verwaltung, beinahe Routine. Shomurodov, Usbekistans Kapitän, hätte aus seiner Chance mehr machen müssen, schoss aber über den Kasten – vielleicht auch ein Sinnbild des Abends. Den Schlusspunkt setzte Leao, eiskalt nach Semedos Vorlage, mit ordentlich Wumms zum 5:0. Portugal kann zufrieden ins entscheidende Gruppenspiel gehen, Usbekistan dagegen droht das frühe Aus. Irgendwie bitter, aber eben auch die Realität bei so einem Turnier.

Portugal sendet mit dem 5:0 ein Ausrufezeichen bei der WM und unterstreicht seine Favoritenrolle in der Gruppe. Besonders auffällig: Die Mannschaft unter Roberto Martinez agierte nahezu fehlerlos, nutzte jede Gelegenheit und zeigte, warum sie zu den Geheimfavoriten zählt. Usbekistan hingegen bekam die Grenzen auf dieser großen Bühne klar aufgezeigt, auch wenn einzelne Ansätze im Umschaltspiel Hoffnung machen – für mehr braucht es aber mehr Routine und vielleicht auch etwas mehr Mut. Wie aktuelle Berichte zeigen, gibt es auch Diskussionen um die Rolle erfahrener Führungsspieler wie Ronaldo, der erneut zum entscheidenden Faktor avancierte. Ein Blick auf andere Partien verdeutlicht: Viele Favoriten tun sich zu Beginn schwer, doch Portugal wirkte von Beginn an wach und entschlossen, vielleicht ein Fingerzeig an die Konkurrenz. Portugal hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition in der Gruppe verschafft und dürfte mit breiter Brust ins entscheidende Spiel gehen. Für Usbekistan, als Debütant dabei, stellt diese Klatsche einen herben Rückschlag dar, doch solche Momente gehören zur Lehrzeit bei einem ersten großen Turnier dazu. Interessant ist zudem beobachtet worden, wie die allgemeine Stimmung im portugiesischen Lager ist – Zuversicht, aber keine Euphorie, so der Tenor nach dem Schlusspfiff. (Ergänzung: Laut aktuellen Meldungen aus internationalen Sportportalen loben Experten vor allem Portugals taktische Flexibilität, was dem Team weiter Vorteile verschaffen könnte. Usbekistan hingegen wurde für sein kollektiv kämpferisches Auftreten gelobt, auch wenn es gegen dieses Portugal nicht reicht.)

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