Portugal sendet mit dem 5:0 ein Ausrufezeichen bei der WM und unterstreicht seine Favoritenrolle in der Gruppe. Besonders auffällig: Die Mannschaft unter Roberto Martinez agierte nahezu fehlerlos, nutzte jede Gelegenheit und zeigte, warum sie zu den Geheimfavoriten zählt. Usbekistan hingegen bekam die Grenzen auf dieser großen Bühne klar aufgezeigt, auch wenn einzelne Ansätze im Umschaltspiel Hoffnung machen – für mehr braucht es aber mehr Routine und vielleicht auch etwas mehr Mut. Wie aktuelle Berichte zeigen, gibt es auch Diskussionen um die Rolle erfahrener Führungsspieler wie Ronaldo, der erneut zum entscheidenden Faktor avancierte. Ein Blick auf andere Partien verdeutlicht: Viele Favoriten tun sich zu Beginn schwer, doch Portugal wirkte von Beginn an wach und entschlossen, vielleicht ein Fingerzeig an die Konkurrenz. Portugal hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition in der Gruppe verschafft und dürfte mit breiter Brust ins entscheidende Spiel gehen. Für Usbekistan, als Debütant dabei, stellt diese Klatsche einen herben Rückschlag dar, doch solche Momente gehören zur Lehrzeit bei einem ersten großen Turnier dazu. Interessant ist zudem beobachtet worden, wie die allgemeine Stimmung im portugiesischen Lager ist – Zuversicht, aber keine Euphorie, so der Tenor nach dem Schlusspfiff. (Ergänzung: Laut aktuellen Meldungen aus internationalen Sportportalen loben Experten vor allem Portugals taktische Flexibilität, was dem Team weiter Vorteile verschaffen könnte. Usbekistan hingegen wurde für sein kollektiv kämpferisches Auftreten gelobt, auch wenn es gegen dieses Portugal nicht reicht.)